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Lehrstuhl Grundlagen der medialen Kommunikation und der Medienwirkung Institut für Kommunikationswissenschaft Jena
Friedrich-Schiller-Universitaet Jena
Laufende Projekte

2014-2017: Werte und Normen als Forschungsgegenstände und Leitbilder in der Kommunikationswissenschaft. Ein integrativer Forschungsansatz

Gefördert durch:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG ZI 1543/1-1)

Beschreibung:
Die Kommunikationswissenschaft ist eine Sozialwissenschaft, die stark durch normative Randbedingungen geprägt ist, welche die Gesellschaft an sie heran trägt. Der gegenwärtige Medienwandel und die neuen Möglichkeiten öffentlicher Kommunikation erfordern die Diskussion und Reflektion der Normen und Werte des Fachs. Diese Reflektion ist das Ziel des DFG-Netzwerks "Werte und Normen als Forschungsgegenstände und Leitbilder in der Kommunikationswissenschaft. Ein integrativer Forschungsansatz". Es soll damit einen innovativen Beitrag zur kommunikationswissenschaftlichen Grundlagenforschung leisten.

Im Rahmen des wissenschaftlichen Netzwerks tauschen sich die beteiligten Nachwuchsforscherinnen interdisziplinär über Werte und Normen in der Kommunikationswissenschaft aus und entwickeln einen integrativen, multidisziplinären Forschungsansatz. Ziel ist es, Werte und Normen in den Forschungsfeldern Medienpolitik, Journalismus-, Medieninhalts- sowie Rezeptions- und Wirkungsforschung zu erfassen, vergleichend zu analysieren und zu systematisieren. Hierzu führen die Netzwerkmitglieder ein systematisches Review der relevanten kommunikationswissenschaftlichen Publikationen der vergangenen Jahrzehnte durch und arbeiten ihre zentralen theoretischen Konzepte und Leitbilder heraus. Indem die in den Publikationen eingesetzten Methoden und Instrumente erfasst werden, leistet das Netzwerk auch einen Beitrag zur methodischen Standardisierung des Fachs. Die Langzeitperspektive ermöglicht es, Trends in den untersuchten Forschungsfeldern aufzuzeigen.

Projektleiter: Dr. Arne Freya Zillich (FSU Jena), Dr. Claudia Riesmeyer (LMU München)

Projektmitarbeiter: Prof. Dr. Heinz Bonfadelli (Zürich), Prof. Dr. Wolfgang Donsbach (Dresden), Prof. Dr. Barbara Thomaß (Bochum), Dr. Stephanie Geise (Erfurt), Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw (Zürich), Dr. Ulrike Klinger (Zürich), Dr. Melanie Magin (Mainz), Dr. Kathrin Friederike Müller (Münster), Dr. Cordula Nitsch (Düsseldorf), Dr. Senta Pfaff-Rüdiger (München), Dr. Liane Rothenberger (Ilmenau), Dr. Christina Schumann (Ilmenau), Dr. Annika Sehl (Dortmund), Dr. Cornelia Wallner (München)

Zur Homepage des Netzwerks geht es hier!

 


2013-2015: Kommunikation von Evidenz biowissenschaftlicher Zukunftstechnologien

Gefördert durch:

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im DFG-SPP 1409 "Wissenschaft und Öffentlichkeit"

 

Beschreibung:

An der öffentlichen Kommunikation über Wissenschaft und neue Technologien sind Akteure aus Wissenschaft, Industrie und Industrieverbänden sowie Medienrezipienten beteiligt. Ziel eines neuen DFG-Projekts am IfKW ist es zu zeigen, wie und mit welchen Rationalitäten diese Akteure die Evidenz biowissenschaftlicher Zukunftstechnologien beschreiben und erklären. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1409) "Wissenschaft und Öffentlichkeit" arbeiten Lars Günther und Georg Ruhrmann mit ihrem Partnerteam von der Universität Koblenz–Landau eng zusammen. Der Förderungszeitraum beträgt 24 Monate.

 

Weitere Informationen zum DFG-Schwerpunktprogramm "Wissenschaft und Öffentlichkeit" unter wissenschaftundoeffentlichkeit.de.

 

Projektleiter: Prof Dr. Georg Ruhrmann (FSU Jena); Prof. Dr. Michaela Maier; Dr. Jutta Milde (Universität Koblenz-Landau)

Ansprechpartner: Prof. Dr. Georg Ruhrmann; Lars Günther, M.A.