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Lehrstuhl Grundlagen der medialen Kommunikation und der Medienwirkung Institut für Kommunikationswissenschaft Jena
Friedrich-Schiller-Universitaet Jena
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Friedrich-Schiller-Universität Jena

Institut für Kommunikations-
wissenschaft

 

Lehrstuhl Grundlagen der
medialen Kommunikation und
der Medienwirkung

 

Ernst-Abbe-Platz 8

07743 Jena
Tel.: +49 (0)3641 944930

Fax: +49 (0)3641 944932

 

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Lehrstuhlinhaber:
Prof. Dr. Georg Ruhrmann

 

 

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Lehrstuhlsekretariat:

Mandy Fickler-Tübel

 

 

 

Neues DFG-Projekt zur Wissenschaftskommunikation
Dienstag, den 11. August 2009 um 18:23 Uhr

Am 1. August 2009 hat am IfKW Jena im Rahmen des neuen DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1409) „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ ein Projekt zum Verstehen fragiler und kontroverser wissenschaftlicher Evidenz begonnen. Analysiert werden Medien- und Rezipientenframes am Beispiel von TV-Wissenschaftsmagazinen. Bundesweit fördert das DFG-Schwerpunktprogramm derzeit 16 Vorhaben aus den Fächern Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Pädagogik.  Die Jenaer Kommunikationswissenschaftler Prof. Georg Ruhrmann, Dr. Jutta Milde und Julia Bockelmann arbeiten mit Prof. Michaela Maier und Joachim Marschall vom Institut für Kommunikationspsychologie der Universität Koblenz-Landau im gemeinsam bewilligten Projekt eng zusammen. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.

Ziel des Projektes ist es zu zeigen, wie Journalisten fragile und konfligierende wissenschaftliche Evidenz medial darstellen und wie Rezipienten diese verstehen. Am Beispiel der Molekularen Medizin und ähnlicher Themenbereiche wird analysiert, wie TV-Wissenschaftsmagazine Evidenz in unterschiedlichen Frames präsentieren und wie Rezipienten diese rekonstruieren bzw. interpretieren. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse lassen sich dann inhaltliche und formale Gestaltungsprinzipien ableiten, die die Vermittlung wissenschaftsbezogener Informationen optimieren können. Erste Ergebnisse werden für den Sommer 2010 erwartet.