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Neuerscheinung: Inszenierter Terrorismus
Dienstag, den 12. Oktober 2010 um 13:21 Uhr
Inszenierter TerrorismusWie wird über Terrorismus in den Fernsehmedien berichtet und wie wird das, was berichtet wird, von potentiellen Medienrezipienten wahrgenommen, erlebt und interpretiert? Mit dieser Fragestellung haben sich die AutorInnen dieses Bandes ausführlich auseinandergesetzt und umfangreiches empirisches Material ausgewertet. Dabei fanden sich interessante Ergebnisse über die Folgen von Dramatisierungeeffekten in Fernsehnachrichten und über den Zusammenhang zwischen Berichterstattung, Bedrohungserleben und Einstellungen z.B. gegenüber Muslimen.

Frindte, W. & Haußecker, N. (2010). Inszenierter Terrorismus: Mediale Konstruktionen und individuelle Interpretationen. Wiesbaden: VS Verlag.

 
Professor Scheufele geht / Professor Maurer kommt
Dienstag, den 28. September 2010 um 17:08 Uhr

Professor Scheufele wechselt auf Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insb. Medienpolitik (Universität Hohenheim)

 

Prof. Dr. Bertram Scheufele verlässt am 30. September 2010 die Friedrich-Schiller-Universität Jena und folgt einem Ruf auf den Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, insb. Medienpolitik an die Universität Hohenheim. Einen zeitgleich an ihn ergangenen Ruf auf einen Lehrstuhl für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienanalyse an der Freien Universität Berlin hat er abgelehnt, ebenso ein Bleibeangebot der Friedrich-Schiller-Universität Jena.


Vertretungsprofessor Maurer vertritt den Lehrbereich Empirische Methoden der Kommunikationswissenschaft

Die Aufgaben von Professor Scheufele in Forschung und Lehre wird ab 1. Oktober 2010 Vertr.-Prof. PD Dr. Marcus Maurer übernehmen. Er ist einer der Experten für kommunikationswissenschaftliche Wahlforschung in Deutschland. Gemeinsam mit Prof. Dr. Carsten Reinemann hat er u.a. ein Grundlagenwerk zu den TV-Duellen in deutschen Bundestagswahlkämpfen sowie ein Lehrbuch zu Medieninhalten geschrieben. Gelehrt hat er bislang insbesondere an den Universitäten Mainz, Berlin, München und Zürich.

 
Dr. Stefan Jarolimek im WS 2010/11 an der Universität Leipzig
Dienstag, den 28. September 2010 um 16:13 Uhr

Im Wintersemester 2010/11 vertritt Dr. Stefan Jarolimek die Hochschuldozentur für Theorie und Soziologie der öffentlichen Kommunikation am Leipziger Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft.

 

Für Studierende, die im vergangenen Semester eine seiner Lehrveranstaltungen besucht haben, bietet er Anfang Oktober folgende Sprechzeiten an:

Mo, 04.10.2010, 16-18 Uhr und Di, 05.10.2010, 10-12 Uhr, jeweils nach Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Die für das WS 2010/11 geplanten Lehrveranstaltungen werden durch Lehraufträge ersetzt. Die genauen Termine der Ersatzlehrveranstaltungen werden in ca. zwei Wochen bekannt gegeben.

 
Institut für Kommunikationswissenschaft feiert Absolventen 2010
Montag, den 12. Juli 2010 um 12:42 Uhr

Zur dritten Absolventenfeier der Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität begrüßten Institutsdirektor Prof. Dr. Wolfgang Seufert und Alumni Kommunikationswissenschaft Jena e.V. am Samstag, 10. Juli 2010, rund einhundertfünfzig Gäste aus nah und fern in der Mensa am Philosophenweg.

 

Professor Seufert berichtete in seiner Begrüßungsrede über Erfolge des Instituts bei der Drittmitteleinwerbung, beim Publikationsranking und bei der jüngsten Lehrevaluation. Im weiteren Verlauf der Feier überreichte Prof. Dr. Bertram Scheufele die diesjährigen Examenspreise für die besten Bachelor- und Magisterarbeiten zur Kommunikationsforschung an Dorothea Starke, Toni Rack, Franziska Endter, Christiane Haun-Anderle, Anja Johenning und Alice Ruddigkeit. Einige der frisch Examinierten konnten bereits von ihren ersten beruflichen Erfahrungen berichten.

 

Prof. Dr. Wolfgang Frindte verabschiedete die Studierenden mit einem historischen Rückblick auf frühere Rituale der Exmatrikulation an der FSU. Den abschließenden Höhepunkt bildete eine launige Rede der Fachschaftsratsvorsitzenden Sabrina Kessler an ihre KommilitonInnen. Bei subtropischen Temperaturen klang das gut besuchte Fest am späten Nachmittag aus. 

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Die AbsolventInnen der Kommunikationswissenschaft im Garten der Mensa am Philosophenweg (Foto: Felix Sattelberger)

 

Die Ostthüringer Zeitung berichtete darüber hinaus über die IfKW-Absolventenfeier 2010 in ihrer Ausgabe vom 12. Juli 2010.

 
Neuerscheinung: Aufsätze zur politischen Kommunikation
Dienstag, den 25. Mai 2010 um 11:00 Uhr

2010-05-25_neuerscheinung-politische-kommunikationKürzlich ist der Sammelband zur Tagung der DGPuK-Fachgruppe "Rezeptions- und Wirkungsforschung" 2009 in Zürich mit dem Titel "Politische Kommunikation: Wahrnehmung, Verarbeitung, Wirkung", herausgegeben von Christian Schemer, Werner Wirth und Carsten Wünsch, erschienen.

Das IfKW Jena ist darin mit zwei Aufsätzen vertreten:

Roland Göbbel untersucht in seinem Beitrag, inwieweit Print- und Online-Berichterstattung über Spitzenpolitiker Vertrauen schaffendes Potenzial besitzt, woraus es sich zusammensetzt und welchen prognostischen Wert es für die Rezeptions- und Wirkungsforschung hat.

Adeline Gütschow, Absolventin des IfKW Jena und Preisträgerin für die beste Magisterarbeit 2008, Denise Sommer (Universität Leipzig, ehemals Jena) und Georg Ruhrmann befassen sich in ihrem Beitrag zur Wirkung von Medienberichterstattung über Migranten mit den Anwendungsmöglichkeiten des Linguistic Category Model, um Framing-Effekte bei in- und ausländischen Rezipienten aufzudecken und zu vergleichen.

Göbbel, R. (2010). Vertrauen schaffendes Potenzial von Berichterstattung über Spitzenpolitiker. In C. Schemer, W. Wirth & C. Wünsch (Hrsg.), Politische Kommunikation: Wahrnehmung, Verarbeitung, Wirkung (S. 241-259). Baden-Baden: Nomos.

Gütschow, A., Sommer, D. & Ruhrmann, G. (2010). Medienberichterstattung und kausale Inferenzen: Die Anwendung des Linguistic Category Model zur Untersuchung von Framing-Effekten beim Rezipienten. In C. Schemer, W. Wirth & C. Wünsch (Hrsg.), Politische Kommunikation: Wahrnehmung, Verarbeitung, Wirkung (S. 153-170). Baden-Baden: Nomos.

... zur Verlagsinformation

 
Neuer M&K-Aufsatz
Mittwoch, den 14. April 2010 um 09:39 Uhr
Im aktuellen Heft der peer-reviewed Fachzeitschrift "Medien & Kommunikationswissenschaft" ist ein neuer Beitrag von Prof. Dr. Bertram Scheufele erschienen:

Scheufele, Bertram (2010): Verknüpfen und Urteilen. Ein Experiment zur Wirkung medialer Value-Frames. In: Medien & Kommunikationswissenschaft 58, Heft 1, S. 26-45.
 
IfKW-Jahresbericht 2009
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 16:08 Uhr

Der Jahresbericht 2009 des Instituts ist kürzlich erschienen und steht unter folgendem Link zum Download bereit:

pdf_button IfKW-Jahresbericht 2009

 
Neuer Framing-Grundlagenaufsatz
Montag, den 11. Januar 2010 um 21:41 Uhr
Pünktlich zum Jahresbeginn ist ein Grundlagenaufsatz zum Framing-Ansatz erschienen, den Professor Scheufele gemeinsam mit seinem Bruder verfasst hat. Der Beitrag schlägt eine konzeptionelle Integration für Schemata und Frames vor, die über bisherige Ansätze hinausgeht und dabei auch mit methodischen Missverständnissen etwa zum Einsatz der Clusteranalyse in der Framing-Forschuzng aufräumt.

Scheufele, B. T./Scheufele, D. A. (2010). Of spreading activation, applicability, and schemas: Conceptual distinctions and their operational implications for measuring frames and framing effects. In: D'Angelo, P./Kuypers, J. A. (Hrsg.), Doing news framing analysis: Empirical and theoretical perspectives. New York: Routledge, S. 110-134.
 
Neues DFG-Projekt zur Wissenschaftskommunikation
Dienstag, den 11. August 2009 um 18:23 Uhr

Am 1. August 2009 hat am IfKW Jena im Rahmen des neuen DFG-Schwerpunktprogramms (SPP 1409) „Wissenschaft und Öffentlichkeit“ ein Projekt zum Verstehen fragiler und kontroverser wissenschaftlicher Evidenz begonnen. Analysiert werden Medien- und Rezipientenframes am Beispiel von TV-Wissenschaftsmagazinen. Bundesweit fördert das DFG-Schwerpunktprogramm derzeit 16 Vorhaben aus den Fächern Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Pädagogik.  Die Jenaer Kommunikationswissenschaftler Prof. Georg Ruhrmann, Dr. Jutta Milde und Julia Bockelmann arbeiten mit Prof. Michaela Maier und Joachim Marschall vom Institut für Kommunikationspsychologie der Universität Koblenz-Landau im gemeinsam bewilligten Projekt eng zusammen. Die Projektlaufzeit beträgt 24 Monate.

Ziel des Projektes ist es zu zeigen, wie Journalisten fragile und konfligierende wissenschaftliche Evidenz medial darstellen und wie Rezipienten diese verstehen. Am Beispiel der Molekularen Medizin und ähnlicher Themenbereiche wird analysiert, wie TV-Wissenschaftsmagazine Evidenz in unterschiedlichen Frames präsentieren und wie Rezipienten diese rekonstruieren bzw. interpretieren. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse lassen sich dann inhaltliche und formale Gestaltungsprinzipien ableiten, die die Vermittlung wissenschaftsbezogener Informationen optimieren können. Erste Ergebnisse werden für den Sommer 2010 erwartet.

 

 
Institut für Kommunikationswissenschaft feiert Absolventen 2009
Montag, den 06. Juli 2009 um 11:38 Uhr

Zur Absolventenfeier der Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität begrüßten Institutsdirektor Prof. Dr. Wolfgang Seufert und Alumni Kommunikationswissenschaft Jena e.V. am 04. Juli 2009 einhundert Gäste aus nah und fern. Im weiteren Verlauf der Feier überreichte Prof. Dr. Bertram Scheufele die diesjährigen Examenspreise für die besten Magisterarbeiten zur Kommunikationsforschung an Bettina Binder, Kathrin Vogler und Benjamin Volland. Einige der frisch Examinierten konnten bereits von ihren jüngsten beruflichen Erfahrungen in der Medienwirtschaft und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk berichten.

Wir wünschen allen Absolventen, auch denen, die aus privaten oder beruflichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen konnten, alles Gute für die Zukunft!

 

Die AbsolventInnen der Kommunikationswissenschaft mit ihren Professoren Ruhrmann, Seufert, Scheufele und Frindte im Garten des Jenaer Planetariums

 
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