Institut für Kommunikationswissenschaft Jena | Neues Forschungsprojekt zur Krisenkommunikation
DeutschEnglish
IfKW-Portal Institut Meldungen Neues Forschungsprojekt zur Krisenkommunikation
Neues Forschungsprojekt zur Krisenkommunikation
Donnerstag, den 16. Oktober 2008 um 09:42 Uhr

Seit dem 1. Oktober 2008 wird am IfKW Jena ein neues Drittmittelprojekt zum Thema "Bedrohung auf der (Medien-)Agenda – Krisenkommunikation im Nachrichtenprozess" durchgeführt. Die Jenaer Kommunikationswissenschaftler Prof. Georg Ruhrmann, Arne Freya Zillich und Roland Göbbel arbeiten dabei im Rahmen einer Forschergruppe mit Prof. Michaela Maier, Karin Stengel und Joachim Marschall von der Universität Koblenz-Landau eng zusammen.

 

Inhaltlich widmet sich das Projekt der Frage, wie Politik und Medien internationale Krisen beachten, mit Nachrichtenwert versehen und somit beeinflussen. Es kombiniert Inhaltsanalysen von Pressemitteilungen, Presse- und TV-Nachrichten mit Befragungen von Journalisten, politischen und militärischen Entscheidungsträgern sowie Rezipienten. Mit Hilfe eines komplexen methodischen Designs soll gezeigt werden, wie aufgrund des dynamischen Wechselspiels zwischen politischen, militärischen und medialen Akteuren Nachrichten entstehen, die von Entscheidungsträgern der Außen- und Sicherheitspolitik als Risikofaktoren wahrgenommen werden.

 

Das Projekt mit einer Gesamtdauer von 24 Monaten wird von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert.

 

Zur Projektbeschreibung...