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Abteilung Kommunikationspsychologie Institut für Kommunikationswissenschaft Jena
Friedrich-Schiller-Universitaet Jena
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"Salafismus in Deutschland": Report und Video

 

Im Rahmen des Projektes "Salafismus in Deutschland" des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) wurde der Report "Wege in die Gewalt: Motivationen und Karrieren salafistischer Jihadisten" unter Leitung von Wolfgang Frindte und Mitarbeit von Nico Dietrich veröffentlicht. Die zentrale Befunde werden darüber hinaus in einem Videobeitrag vorgestellt.

 

Zum Beitrag und zum Video.

 

Tagungsband erschienen!

 

Im Springer Fachmedien Verlag ist aktuell der Tagungsband zur 27. Jahrestagung Friedenspsychologie, welche im Juni 2014 in Jena stattfand, mit dem Titel "Rechtsextremismus und Nationalsozialistischer Untergrund. Interdisziplinäre Debatten, Befunde und Bilanzen" von Wolfgang Frindte, Daniel Geschke, Nicole Haußecker und Franziska Schmidtke (Hrsg.) erschienen.

 

Hier geht es zum Tagungsband!

 

 

Neu erschienen

 

In der April Ausgabe des Journal of Media Psychology wurde ein Artikel von Jana Eyssel, Daniel Geschke und Wolfgang Frindte zum Thema "Is Seeing Believing? The Relationship Between TV Consumption and Islamophobia in German Majority Society" veröffentlicht. Zum Artikel geht es hier.

 

 

Best Paper Award des Journal of Language and Social Psychology

 

Der alle zwei Jahre verliehene Best Paper Award des Journal of Language and Social Psychology (JLSP) wurde in diesem Jahr an Sylvie Graf (Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Brno), Michal Bilewicz (Universität Warschau, Polen), Eerika Finell (Universität Helsinki, Finnland) und Daniel Geschke (Friedrich-Schiller-Universität, Jena) für das 2013 veröffentlichte Manuskript "Nouns cut slices: Effects of linguistic forms on intergroup bias." JLSP, 32 (1), 62-83 (abstract) vergeben. Das Manuskript wurde von einem Komitee der International Association of Language and Social Psychology wegen seiner Innovation, der präzisen Methodologie und seinem generellen Beitrag zur Weiterentwicklung der Sozialpsychologie der Sprache ausgewählt. Auch wir gratulieren den Autorinnen.

 

 

Untersuchung vorgestellt!

 

„Die haben uns nicht ernst genommen - Eine Studie zu Erfahrungen von Betroffenen rechter Gewalt mit der Polizei“

 

Am 1. September 2014 stellten der Soziologe Matthias Quent und der Kommunikationspsychologe Dr. Daniel Geschke (beide FSU Jena) gemeinsam mit ezra, der Mobilen Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit Ergebnisse der Studie „Die haben uns nicht ernst genommen - Eine Studie zu Erfahrungen von Betroffenen rechter Gewalt mit der Polizei“ vor. Die Untersuchung beschäftigt sich aus der Opferperspektive mit Erfahrungen und Wahrnehmungen von Menschen in Thüringen, die von rechter Gewalt betroffen und in den Jahren 2010–2013 bei der Opferberatungsstelle ezra in Beratung waren. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Umgang der Polizei mit den Gewaltopfern. Die Ergebnisse zeigen: Das polizeiliche Handeln in der Tatsituation ist aus Sicht der Betroffenen häufig sehr problematisch. So fühlen sich viele von der Polizei nicht ernst genommen, haben das Gefühl, als TäterInnen und nicht als Opfer behandelt zu werden, und sehen sich mit Vorurteilen seitens der BeamtInnen konfrontiert. Mehr als die Hälfte hat zudem den Eindruck, die Polizei sei nicht an der Aufklärung der politischen Motive der Tat interessiert.

 

Weitere Informationen dazu unter folgenden Links:

 

 

Verleihung des Gert-Sommer-Preises an Frau Dr. Nicole Haußecker

 

Der Gert-Sommer-Preis für Friedenspsychologie 2014, der in diesem Jahr zum achten Mal vom Forum Friedenspsychologie ausgelobt wurde, wird auf der 27. Jahrestagung Friedenspsychologie an Frau Dr. Nicole Haußecker verliehen. Die 27. Jahrestagung findet vom 19.6. bis 22.6.2014 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt.

Dr. Nicole Haußecker bekommt den Gert-Sommer-Preis für ihre Dissertation "Zur Inszenierung von Terrorismus in Fernsehnachrichten - visuelles Framing und emotionale Wirkung". Die Dissertation wurde 2013 im Nomos Verlag veröffentlicht. Nicole Haußecker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Kommunikationspsychologie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

 

Zur Pressemitteilung von Jena TV geht es hier!

Zur Pressemitteilung der Uni-Pressestelle geht es hier!

 

 

Neu erschienen

 

In dem von Frank Marcinkowski herausgegebenen Band "Framing als politischer Prozess" (Nomos 2014) ist ein Beitrag von Nicole Haußecker, Jens Jirschitzka und Wolfgang Frindte zum Thema "Framing in der Terrorismusberichterstattung in Fernsehnachrichten" erschienen.

 

Weitere Infos zu Buch und Bestellung finden Sie hier!

 

 

Ankündigung 27. Tagung des Forums Friedenspsychologie e. V. in Jena

 

Die 27. Jahrestagung des Forums Friedenspsychologie steht unter dem Motto "Nationalsozialistischer Untergrund, Rechtsextremismus und aktuelle Beiträge der Friedenspsychologie" und wird vom 19. bis 22. Juni 2014 in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Rechtsextremismus (KomRex) der Friedrich-Schiller-Universität in Jena durchgeführt.

 

Deadline für die Anmeldung von wissenschaftlichen Beiträgen: 31. März 2014

 

Zur Homepage der Tagung gelangen Sie hier!

 

 

Neu erschienen!

 

In dem von Farid Hafez herausgegebenen Jahrbuch für Islamophobieforschung 2014 (new academic press, 2014) ist ein Beitrag von Daniel Geschke, Jana Eyssel und Wolfgang Frindte zum Thema "Immer richtig informiert? - Zusammenhänge zwischen Fernsehkonsum und Islamophobie" erschienen.

 

Der Band kann hier eingesehen und bestellt werden.

 

Hier findet sich zudem eine kurze Zusammenfassung und ein kurzer Radiobeitrag zur Studie.

 

 

Neu erschienen!

 

In dem von Samuel Salzborn herausgegebenen Band "Klassiker der Sozialwissenschaften" (Verlag Springer VS, Wiesbaden 2013) sind aktuell zwei Beiträge von Prof. Dr. Wolfgang Frindte und Dr. Daniel Geschke zu Henri Tajfel bzw. Stanley Milgram erschienen.

 

Der Band kann hier eingesehen werden.

 

 

Neue Veröffentlichung!

Der Islam und der Westen. Sozialpsychologische Aspekte einer Inszenierung.

 

Von Prof. Dr. Wolfgang Frindte ist aktuell ein Buch zum Thema "Der Islam und der Westen. Sozialpsychologische Aspekte einer Inszenierung" der Reihe Politsche Psychologie im

Springer Fachmedien Verlag erschienen.

 

Kurz zum Inhalt des Buches:

Die Debatten um die Beziehungen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen scheinen diversen Konjunkturkurven zu folgen. Aufschwung erfahren die Debatten dann, wenn ein Ereignis auf mögliche Beziehungsdefizite hinweist, dieses Ereignis medial weit verbreitet und zu einem Schlüsselereignis wird. Wie gelingt es, mit derartigen Ereignissen den Widerstreit zwischen "dem Islam" und "dem Westen" zu inszenieren? Vor dem Hintergrund zahlreicher empirischer Befunde werden die sozialpsychologischen Prozesse und Folgen derartiger Inszenierungen analysiert. Am Ende stehen die Frage "Gibt es nichts Wichtigeres?" und eine Empfehlung "Aussteigen aus dieser Inszenierungsfalle und ein neues, besseres Spiel beginnen."

 

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

 

 


 

Neue Publikation erschienen!

 

Die Dissertation von Nicole Haußecker zum Thema "Terrorismusberichterstattung in Fernsehnachrichten: visuelles Framing und emotionale Reaktionen" wurde nun im Nomos Verlag veröffentlicht.

Inhalt:

 

Die Studie verbindet das Konstrukt Bild mit dem Framing-Ansatz und emotionspsychologischen Konzepten am Forschungsgegenstand visuelle Terrorismusberichterstattung. Dabei wird untersucht welche visuellen Framingstrategien in deutschen Fernsehnachrichten über Terrorismus eingesetzt und welche emotionalen Reaktionen durch die einzelnen Bilder ausgelöst werden.

 

Weitere Informationen unter diesem Link.

 

Die Flyer zur Bestellung des Buches gibt es wie folgt:

deutsch

englisch

 

buch-nicole

 

 


ALLGEMEINES ÜBER DIE ABTEILUNG KOMMUNIKATIONSPSYCHOLOGIE

 

Die Abteilung Kommunikationspsychologie gehörte seit 1997 zum Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie ist aus dem 1987 gegründeten Lehrstuhl für Sozialpsychologie hervorgegangen.

Seit Juli 2008 gehört die Abteilung für Kommunikationpsychologie zu einem der vier Fachbereiche des Instituts für Kommunikationswissenschaft.


Neben dem Leiter Prof. Wolfgang Frindte sind an der Abteilung haushalts- und drittmittelfinanzierte wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Doktoranden/innen, Techniker/ Informatiker und studentische Hilfskräfte beschäftigt.

In der Abteilung werden Projekte innerhalb der folgenden Forschungsschwerpunkte bearbeitet:

1. Makro-sozialer Stress und Terrorismusforschung
2. Interpersonale Kommunikation
3. Digitale Medien und Gewalt
4. Interkulturelle Kommunikation

 

Die Schwerpunkte der Lehre beziehen sich auf:

 

1. Psychologische Grundlagen der Kommunikation
2. Gruppenspezifische Kommunikationsformen
3. Kommunikative Muster und Pathologien
4. Interpersonale und Intergruppen-Kommunikation
5. Differenzielle Kommunikationspsychologie


Die Abteilung für Kommunikationspsychologie bietet Lehrveranstaltungen im Rahmen des Bachelor- und Masterstudienganges der Kommunikationswissenschaft des Instituts an. Bei diesen Lehrveranstaltungen werden interaktiv-digitale Lehrumgebungen begleitend genutzt.

Die Forschungsgruppe der Abteilung Kommunikationspsychologie führt wöchentlich öffentliche Examens- und Forschungskolloquien für Studierende durch. Darüber hinaus wird eine Praktikumsbetreuung für BA und MA und die Betreuung von Qualifikationsarbeiten angeboten.

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen auf unserer "News-Seite".

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