IfKW Jena

Institutsbericht 2020

IfKW Jena
Foto: IfKW Jena

Die Kommunikationswissenschaft in Jena hat ein klares Forschungs- und Lehrprofil. Das IfKW vertritt die Kommunikationswissenschaft sowohl in den klassischen Feldern rund um Öffentliche Kommunikation bzw. Massenkommunikation als auch in den fachrelevanten Formen der Individualkommunikation. Diese fachliche Breite korrespondiert in Jena mit einer klaren sozialwissenschaftlichen Ausrichtung, einem starken methodischen Schwerpunkt und einem hohen Empirie-Anteil. Alle Professuren sind in der Grundlagenforschung wie auch der anwendungsbezogenen Forschung ausgewiesen. Sie gewährleisten mit ihren MitarbeiterInnen eine wissenschaftlich fundierte, praxisnahe und arbeitsmarktgerechte Lehre. Zudem teilen alle Professuren eine einheitliche wissenschaftstheoretische Perspektive und sind in ihrer Forschung interdisziplinär ausgerichtet - insbesondere zu den angrenzenden Fachdisziplinen der Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie.

Zum nunmehr 14. Mal dokumentiert der vorliegende Jahresbericht das aktuelle Forschungs- und Lehrprofil der Kommunikationswissenschaft in Jena. Die Breite, Tiefe und Praxisrelevanz unserer Arbeit dokumentieren nicht nur die Drittmittelprojekte, Publikationen, Vorträge und Lehrveranstaltungen, sondern auch die Abschlussarbeiten sowie die laufenden Promotions- und Habilitationsvorhaben.

Forschung und Lehre werden in den angebotenen zwei Studiengängen am IfKW Jena von zeitweilig fünf Arbeitsbereichen getragen:

Personelle Veränerungen am Institut:

Carolin Ziemer verstärkt seit 01.04.2020 das Team von Prof. Dr. Rothmund. Frau Brill wechselte zum 01.04.2020 an die Universität Erfurt. Frau Dr. Zillich, die zum 01.04.2020 aus Ihrer Mutterschutz-  und Elternzeit zurückkehrte, wechselte zum 01.11.2020 an die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF. Carolin Wehrstedt verstärkt dafür seit 01.11.2020 das Team von Prof.Dr. Ruhrmann als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Prof. Dr. Andreas Jungherr nahm zum 01. August den Ruf auf die Professur "Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Öffentlichkeit" an. 

Der Institutsbericht:
Digitale Weihnachtsfeier 2020 IfKW
Screenshot: Simon Lübke, M.A.
IfKW-Zoom
Foto: Simon Lübke, M.A.

Die Studiengänge des IfKW

362 Studierende waren zu Beginn des Wintersemesters 2020/21 am IfKW in einem der beiden Studiengänge eingeschrieben:

  • Im Bachelor-Studiengang Kommunikationswissenschaft betrug die Zahl der Studierenden 215 (Kernfach) bzw. 83 (Ergänzungsfach). 42 Kernfachstudierende haben 2020 erfolgreich ihr Studium abgeschlossen.
  • Außerdem studierten im konsekutiven Master-Studiengang Öffentliche Kommunikation 62 Studierende im Wintersemester 2020/21. Im Jahr 2020 haben 14 Masterstudierende erfolgreich ihr Studium abgeschlossen.
  • Die Nachfrage nach unserem MA-Studiengang durch BA- AbsolventInnen anderer Universitäten blieb weiterhin hoch. Auf sie entfielen gut drei Viertel der 95 Bewerbungen. Nicht alle externen BewerberInnen verfügten aber über die für eine Zulassung erforderlichen methodischen Kenntnisse im Umfang von 20 ECTS-Punkten.
Bachelor-Studiengang Kommunikationswissenschaft Inhalt einblenden

Der Bachelor (BA)-Studiengang Kommunikationswissenschaft wird in Jena zum einen als Kernfach mit 120 Leistungspunkten (LP) sowie mit 60 LP als Ergänzungsfach angeboten. Den Studierenden wird eine Kombination mit den Ergänzungsfächern Psychologie, Politologie, Soziologie oder Wirtschaftswissenschaften empfohlen. Im Ergänzungsfach (60 LP) wird eine Teilmenge aus dem Gesamtangebot des Kernfachs studiert. Der Studiengang vermittelt Theorien, Modelle und Konzepte der Kommunikationswissenschaft in den Bereichen der medialen Kommunikation und Medienwirkung, der Ökonomie und Organisation der Medien sowie der Kommunikationspsychologie.

Master-Studiengang Öffentliche Kommunikation Inhalt einblenden

Der konsekutive Master (MA)-Studiengang Öffentliche Kommunikation ist im Wintersemester 2009/10 gestartet und hat eine forschungsorientierte und interdisziplinäre Ausrichtung. Ziel des Master- Programms ist es, die im Bachelor-Studiengang erworbenen Grundkenntnisse über Theorien, Modelle und Konzepte der öffentlichen Kommunikation in vier zentralen Bereichen des Fachs zu erweitern und zu vertiefen: „Gesellschaftliche Kommunikation und Öffentlichkeit“, „Ökonomie öffentlicher Kommunikation“, „Politische Kommunikation und Öffentlichkeit“ und „Psychologie der öffentlichen Kommunikation“. Die Regelstudienzeit beträgt 4 Semester.

Abschlussfeier der AbsolventInnen Inhalt einblenden

Am 21. November 2020 wollten das Institut und der Alumni-Verein zum nunmehr 13. Mal die AbsolventInnen unseres Bachelor- und des Masterstudiengangs persönlich verabschieden. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Feier für unsere 73 Bachelor-AbsolventInnen und 22 Master-AbsolventInnen leider nicht wie gewohnt in Jena stattfinden. Das Institut hat sich daraufhin dafür entschieden, eine Online-AbsolventInnenfeier durchzuführen - https://www.ifkw.uni-jena.de/ifkw_Absolventenfeier_2020_digital . Die Begrüßung der Absolventinnen und Absolventen durch das Institut und die Verleihung der Preise für die besten Bachelor- und Masterarbeiten des Studienjahres 2019/2020 übernahm Prof. Dr. Georg Ruhrmann. Frau Hanna Marzinkoski, M.A. verabschiedete als 2. Vorsitzende des AlumniVereins die Absolventinnen und Absolventen. Der Vorstand des Fachschaftsrats Kommunikationswissenschaft, Katharina Rapp und Bastian Diel, entsandt unsere Absolventinnen und Absolventen auf ihre neuen Wege und gab ihnen Tipps, wie sie sich in neuen Umgebungen zurechtfinden können.

Wir gratulieren allen PreisträgerInnen sehr herzlich:

  • Pauline Endler: Mediennutzung in der Adoleszenz – Gefahr oder Bereicherung für die positive Entwicklung von Jugendlichen? (Bachelor)
  • Ana Miron: Paid-Content als geeignetes Erlösmodell für Zeitungsverlage im digitalen Wandel? (Bachelor)
  • Antonia Weber: Balanced  Reporting of Competing  Balanced  Reporting of Scientific Claims: Reviving a dead norm. Eine Inhaltsanalyse zur Untersuchung quantitativer und qualitativer Elemente in der Wissenschaftsberichterstattung (Bachelor)
  • Philipp Andreani: Online-Dating als Instrument zur Bedürfnisbefriedigung - Was Männer mit unterschiedlicher sexueller Orientierung beim online-Dating wirklich suchen.(Master)
  • Anika Czichy: Wie nutzen die Deutschen ihre Zeit? Eine Sekundäranalyse zum Zusammenhang zwischen sozialer Schichtzugehörigkeit und dem Tagesablauf insbesondere dem Zeitbudget für Mediennutzung (Master)
  • Mercedes Celine Zaremba: Der Nachrichtenwert des March for Science 2018 in Deutschland. Eine Inhaltsanalyse journalistischer und öffentlicher Kommunikation (Master)
  • Patrick Zerrer: Eine quantitative Inhaltsanalyse von Online-Kommentaren auf deutschen Nachrichtenwebsites zum Thema der „Klimapolitik" (…)Eine methodische Triangulation zur Identifizierung von Motivationen der öffentlichen Meinungsäußerung nach dem Social ldentity Model of Collective Action (Master)

 

Screenshot Digitale Absolventenfeier 2020 Screenshot Digitale Absolventenfeier 2020 Screenshot: Hanna Marzinkowski, M.A.

Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Empirische Methoden (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Ines Engelmann)

Das Jahr 2020 am Arbeitsbereich

  • Zu Beginn des Jahres hielt Prof. Ines Engelmann ihre Antrittsvorlesung zum Thema „Diskursqualität im Journalismus und beim Publikum“ in der Aula des Universitätshauptgebäudes. Sie stellte ihr Forschungsprogramm für die nächsten Jahre vor und präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse, die die deliberative Qualität von beteiligten NutzerInnen im journalistischem Umfeld fördern oder hemmen. 
  • Isabelle Schilka wurde 2020 als einzige Studentin der Kommunikationswissenschaft in das Honours-Programm der FSU Jena aufgenommen. Sie forscht ein Jahr lang zum Thema „Konstruktiven Journalismus“ und wird von Prof. Ines Engelmann betreut. Im Honours-Programm der Universität werden jährlich forschungsorientierte Studierende aller Fakultäten an der FSU Jena gefördert (Link: https://www.uni-jena.de/wissenschaftliche+karriere/forschungsorientiertes+studium/honours-programm+f%C3%BCr+forschungsorientierte+studierende/aufnahmejahrgang+2020). 
  • Patrick Zerrer, Masterabsolvent des Arbeitsbereiches, trat zum April 2020 eine Promotionsstelle am ZeMKI-Lab „Digitale Kommunikation und Informationsvielfalt“ bei Prof. Dr. Cornelius Puschmann an der Universität Bremen an. Zudem wurde er mit der besten Masterarbeit des Arbeitsbereiches im Jahr 2020 ausgezeichnet. 
  • Simon Lübke nahm am Kolloquium des Nachwuchsnetzwerks politische Kommunikation (NapoKo) teil. Auf der digitalen Veranstaltung vom 26. bis 27. November präsentierte er sein Dissertationsprojekt mit dem Titel „Authentizität in der politischen Kommunikation“. 
  • Auch in diesem Jahr hat Hanna Marzinkowski wieder Fachveranstaltungen für den Alumni-Verein organisiert. Unter anderen präsentierte Stefanie Holtrup, Absolventin unseres Instituts und nun wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Dortmund, im Februar 2020 ihre Forschungsergebnisse zur Glaubwürdigkeit und Transparenz von Nachrichten und Werbung.
  • Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung bestand 2020 die Herausforderung darin, die Lehrveranstaltungen mit den Studierenden in einem digitalen Format anzubieten und durchzuführen. Wir haben uns entschieden, die Inhalte gemeinsam mit den Studierenden in einem Mix aus Screencasts, Videokonferenzen und Teamwork in geteilten Dokumenten zu erarbeiten.
  • Anfang März begann die Jahrestagung der DGPuK an der LMU München, auf der Simon Lübke sein Dissertationsprojekt vorstellte. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Tagung vorzeitig abgebrochen. Seitdem haben wir alle Vorträge des Arbeitsbereichs in digitalen Formaten präsentiert und diskutiert.
  • Wir danken unseren Tutorinnen und Tutoren Magdalena Huber, Linnea Müller, Marike Pohlmann, Melanie Berchtold und Caroline Noack für ihre immer souveräne und geduldige Begleitung der Statistik- und Methodenveranstaltungen. Darüber hinaus gilt unser Dank Laura Siegl, die uns sehr kompetent bei Forschungsaktivitäten am Arbeitsbereich unterstützt.
  • Mandy Fickler-Tübel danken wir sehr herzlich für ihre großartige Arbeit im Sekretariat und in der universitären Verwaltung, ohne die wir oft nicht die beste Lösung für aufkommende Herausforderungen finden würden.

Prof. Dr. Ines Engelmann

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Ines Engelmann 2020 Antrittsvorlesung Prof. Dr. Ines Engelmann 2020 Foto: Hanna Marzinkowski, M.A.
Engelmann, Ines, Univ.-Prof. Dr.
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt empirische Methoden
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Telefon
+49 3641 9-44939
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt empirische Methoden
Lübke, Simon
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt empirische Methoden
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+49 3641 9-44955
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt empirische Methoden
Marzinkowski, Hanna
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt empirische Methoden
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+49 3641 9-44954
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt empirische Methoden
Fickler-Tübel, Mandy
Institutssekretariat
Institut für Kommunikationswissenschaft
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+49 3641 9-44930
Institut für Kommunikationswissenschaft
Drittmittelprojekte Inhalt einblenden
  • Erste Ergebnisse im Projekt „Deliberative Interaktionen in Nutzerkommentaren. Eine Mehr-Ebenen-Analyse verschiedener Einflussfaktoren auf Umfang und Qualität von Diskussionen im Internet.“ (EN 1117/1-1)

Im Jahr 2020 haben wir einen Teil unserer Projektergebnisse auf verschiedenen Konferenzen vorgestellt und erste Publikationen auf den Weg gebracht. Das Projekt geht der Frage nach, in welchem Umfang deliberative Interaktionen in Kommentarbereichen von Nachrichtenwebsites stattfinden und welche kommunikativen und technischen Rahmenbedingungen dies bedingen. Aus der Deliberationstheorie, die der Partizipation mittels Diskurs eine zentrale Rolle in der politischen Entscheidungsfindung zuordnet, leiten sich konkrete Qualitätskriterien an journalistische Berichterstattung wie auch an die Diskussionsbeteiligung von BürgerInnen ab.

Über mehrere Jahre haben wir dazu Inhaltsanalysen auf drei Analyseebenen durchgeführt: Auf Plattformebene haben wir Designmerkmale der Kommentarbereiche sowie die Kommentierrichtlinien von neun deutschen Nachrichtenwebsites erfasst. Zudem haben wir 182 journalistische Artikel dieser Plattformen zu den Fallbeispielen „Obergrenze für Geflüchtete“ (November 2015-November 2016) sowie „Rentenreform“ (November 2016-September 2017) hinsichtlich deliberativer Qualitätskriterien untersucht. Schwerpunkt der Erhebung bildete die manuelle Codierung aller Nutzerkommentare, die zu diesen Artikeln verfasst wurden. Es wurden die deliberativen Qualitätskriterien der Zivilität, der Rationalität und des kritisch-rationalen Diskurses sowie Meinungen und dazugehörige Argumente erhoben. Die Codierung erfolgte relational, d.h. Merkmale von Ausgangs- und Antwortkommentaren wurden in einem Zusammenhang erfasst. Daraus entstand ein Datensatz von 14.690 Nutzerkommentaren, der die Antwortstruktur der Diskussionen abbildet.

In einer Publikation stellen wir die Frage, unter welchen Bedingungen die genannten Kriterien in Nutzerdiskussionen auftreten. Die deliberative Demokratietheorie wurde mit der Fokustheorie normativen Verhaltens verknüpft, um Einflüsse von injunktiven Soll-Normen (z.B., Sichtbares Löschen von Kommentaren durch die Moderation) und deskriptiven Ist-Normen (sichtbare Normen durch das Kommentierverhalten anderer NutzerInnen) auf ziviles und rationales Kommentieren in Diskussionsbereichen auf Nachrichtenwebsites zu untersuchen. Sichtbare injunktive Normen wirken sich positiv auf ziviles Kommentieren (nicht jedoch auf begründetes Kommentieren) aus. Kommentare anderer NutzerInnen, die mehrheitlich die Rationalitäts- oder die Zivilitätsnorm befolgen, führen auch zu zivileren und rationaleren Beiträgen im nachfolgenden Diskussionsverlauf. Unsere Daten zeigen einen stärkeren Einfluss deskriptiver Diskussionsnormen als injunktive.

Für die Frage, unter welchen Bedingungen ein kritisch-rationaler Diskurs entsteht, haben wir die Theorie kognitiver Dissonanz herangezogen. Wir nehmen an, dass stark argumentierende Kommentare stärker dazu anregen, Widerspruch zu artikulieren und Gegenargumente anzuführen. Darüber hinaus können Plattformen durch das Einfordern von kritisch-rationalen Diskussionen in ihren Regelwerken sowie durch technische Funktionen, die Bezugnahmen zwischen NutzerInnen fördern (z. B. Antwortfunktion, Threadstruktur), diesen Effekt verstärken. Diese Annahmen können wir mit unseren Daten bestätigen: Je höher die Argumentstärke eines Kommentars, desto wahrscheinlicher ruft er Widerspruch sowie begründeten Widerspruch hervor. Zudem entsteht kritisch-rationaler Diskurs wahrscheinlicher auf Plattformen, die diesen in ihren Richtlinien einfordern und technische Funktionen dafür zur Verfügung stellen.

 

Drittmittelgeber:    Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektteam: Ines Engelmann, Hanna Marzinkowski

Publikationen Inhalt einblenden
  • Engelmann, I., Lübke, S. & Kessler, S. H. (accepted). Effects of News Factors on Users‘ News Attention and Selective Exposure on a News Aggregator Website. Journalism Studies.
  • Lübke, S. (2020). Political Authenticity: Conceptualization of a Popular Term. The International Journal of Press/ Politics. Online first: https://doi.org/10.1177/1940161220948013

Authentizität ist ein prominentes Konzept im aktuellen politischen Diskurs. Die Popularität des Begriffs hat mehrere aktuelle Arbeiten in der Kommunika­tions­wissenschaft inspiriert, die bisher nur wenig miteinander verknüpft sind und Authentizität aus verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Vor­stellungen vom Konzept betrachten. Angesichts der fehlenden konzeptio­nellen Klarheit des Begriffs schlägt der Artikel eine integrative Definition von politischer Authentizität vor. Demnach ist politische Authentizität ein soziales Konstrukt, das in komplexen Kommunikations­prozessen zwischen PolitikerInnen, Medien und dem Publikum konstruiert und ausgehandelt wird. Um die einzelnen Kommunikationsprozesse zu dekonstruieren und mit bestehender Literatur zu verknüpfen, werden drei analytische Perspektiven vorgeschlagen: dargestellte, vermittelte und wahrgenommene politische Authentizität. Aus einem narrativen Review leitet der Artikel vier Dimensionen und entsprechende Indikatoren von politischer Authentizität ab, die dabei helfen, das Konstrukt als Strategie von PolitikerInnen, als Konstrukt medialer Konstruktion und als Wahrnehmung durch das Publikum zu operationalisieren.

Vorträge Inhalt einblenden
  • Detel, H., Engelmann, I., Stehle, H. & Wilhelm, C. (2020). Gelungene oder missglückte Partizipation? Erwartungen in der Journalismus-Publikums-Beziehung als Chance und Herausforderung für Social Change. Vortrag auf der 1. C4SC Konferenz 2020 vom 5. bis 6. November in Leipzig.
  • Lübke, S. (2020). Politische Authentizität: Konzeptualisierung eines populären Begriffs. Vortrag auf der DGPuK-Jahrestagung vom 10. bis 12. März in München.
  • Marzinkowski, H. & Engelmann, I. (2020). Meinungsaustausch in Nutzerkommentaren. Bedingungen und Ausgestaltung von kontroversen Diskussionen im Netz. Vortrag auf der 1. C4SC Konferenz 2020 vom 5. bis 6. November in Leipzig.
  • Stehle, H., Wilhelm, C., Engelmann, I., & Detel, H. (2020). Interaktiv und deliberativ? Eine interdisziplinäre Modellierung wechselseitiger Erwartungen von Journalismus und Publikum im digitalen Zeitalter. Vortrag auf Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung vom 24. bis 25. September in Hamburg.
  • Lübke, S. (2020). Authentizität in der politischen Kommunikation. Vortrag im Forschungskolloquium des Nachwuchsnetzwerks politische Kommunikation (NapoKo) vom 26. bis 27. November in München.
  • Engelmann, I., Marzinkowski, H. & Langmann, K. (2020). Normtypen auf News Sites und deliberative Qualität in Kommentarbereichen. Vortrag auf Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung vom 24. bis 25. September in Hamburg.
Abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten Inhalt einblenden

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

  • Müller, Linnea: "Entwicklung eines Untersuchungsinstrumentes für persönlich und öffentlich adressierte Inzivilität"
  • Nguyen, Minh Trang: "Mediale Darstellung von LGBT-Gemeinschaften"
  • Pöllmann, Sarah: "Politisches Vertrauen und Politische Legitimation - Zusammenhänge zwischen zwei bedeutenden Konstrukten der Demokratie"

Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Behrens, Alina: "Nutzungstypen im Hinblick auf digitale öffentliche Meinungsäußerung zu dem 'Werbeverbot für Abtreibungen' unter der 'Aufnahme der Geflüchteten'. Eine Analyse" (Teilprojekt  im Rahmen einer teilprojektübergreifenden Mastrarbeit)
  • Frimpong, Victoria: "Meinungsäußerungen und Kommunkationsstil in der Onlinekommunikation"
  • Zerrer, Patrick: "Eine quantitative Inhaltsanalyse von Online-Kommentaren auf deutschen Nachrichtenwebsites zum Thema der 'Klimapolitiik'" (Teilprojekt  im Rahmen einer teilprojektübergreifenden Mastrarbeit)
  • Zorn, Mintje: "Eine qualitative Analyse der subjektiven Einflussfaktoren und Motivationen auf die Kommentierbereitschaft von Online-Nutzenden auf deutschen Nachrichtenwebsites" (Teilprojekt  im Rahmen einer teilprojektübergreifenden Mastrarbeit)
Laufende Promotionen Inhalt einblenden
  • Marie Legrand: Videoportale als Agenten politischer Mobilisierung. Nutzung, Wahrnehmung und Funktionen von nutzergenerierten audiovisuellen Abrufangeboten im Internet. (Arbeitstitel)
  • Hanna Marzinkowski: Einflussfaktoren auf Ausmaß und Inhalte der Nutzerbeteiligung auf Nachrichtenwebsites. (Arbeitstitel)
  • Simon Lübke: Authentizität in der politischen Onlinekommunikation. (Arbeitstitel)
Lehrangebote Winter- und Sommersemester 2020/2021 Inhalt einblenden

Lehrangebote Wintersemester 2020/2021

Ines Engelmann

  • Methoden und Statistik der Kommunikationswissenschaft I, Teil I (Vorlesung, Bachelor)        
  • Analyse politischer Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil II (Projektseminar, Master)
  • Examenskolloquium
  • Politische Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil I und Teil II (Seminar, Master)

Simon Lübke

  • Methoden und Statistik der Kommunikationswissenschaft II, Teil II (Seminar, Bachelor)

Hanna Marzinkowski

  • Methoden und Statistik der Kommunikationswissenschaft II, Teil I (Seminar, Bachelor)

Lehrbeauftragte

  • Michael Hofsäss: Praxis der Medienforschung (Schlüsselqualifikation, Bachelor)

 

Lehrangebote Sommersemester 2020

Ines Engelmann

  • Methoden und Statistik der Kommunikationswissenschaft I, Teil II (Vorlesung, Bachelor)
  • Forschungspraxis der öffentlichen Kommunikation I, Teil II (Seminar, Bachelor)        
  • Examenskolloquium
  • Analyse politischer Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil I (Projektseminar, Master)
  • Methoden und Statistik der Kommunikationswissenschaft II, Teil I, (Seminar, Bachelor)

Simon Lübke

  • Methoden und Statistik der Kommunikationswissenschaft II, Teil II (Seminar, Bachelor)

Hanna Marzinkowski

  • Forschungspraxis der öffentlichen Kommunikation I, Teil II (Seminar, Bachelor)

Lehrbeauftragte

  • Michael Hofsäss: Praxis der Medienforschung (Schlüsselqualifikation, Bachelor)

Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und Öffentlichkeit (Prof. Dr. Andreas Jungherr)

Das Jahr 2020 am Arbeitsbereich

  • Zum Wintersemester 2020/21 hat Andreas Jungherr die Professur für Kommunikationswissenschaft, Digitalisierung und Öffentlichkeit übernommen.

Prof. Dr. Andreas Jungherr

Fickler-Tübel, Mandy
Sekretariat
Kommunikationswissenschaft - Digitalisierung und Öffentlichkeit
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Telefon
+49 3641 9-44930
Fax
+49 3641 9-44932
Raum 322
Ernst-Abbe-Platz 8
07743 Jena
Sprechzeiten:
nach Vereinbarung per Mail
Kommunikationswissenschaft - Digitalisierung und Öffentlichkeit
Publikationen Inhalt einblenden
  • Jungherr, A., Rivero, G., und Gayo-Avello, D. (2020). Retooling politics: How digital media are shaping democracy. New York: Cambridge University Press. doi:10.1017/9781108297820
  • Theocharis, Y. und Jungherr, A. (2020). Computational Social Science and the Study of Political Communication. Political Communication (Online First). doi:10.1080/10584609.2020.1833121
  • Jungherr, A. (2020). Desinformation: Konzepte, Identifikation, Reichweite und Effekte. In Was ist Desinformation? Betrachtungen aus sechs wissenschaftlichen Perspektiven. Landesanstalt für Medien NRW: Düsseldorf. S. 23-30.
  • Jungherr, A. (2020). Kommunikation auf Sozialen Netzwerkplattformen. In Einstellungs- und Verhaltensforschung: Handbuch für Wissenschaft und Studium, Hrsg. Faas, T., Gabriel, O. und Maier, J. Baden-Baden: Nomos. S. 184-206. doi:10.5771/9783845264899-184
  • Jungherr, A. (2020). Review of Hugo Mercier (2020). Not Born Yesterday: The Science of Who We Trust and What We Believe. The International Journal of Press/ Politics. (Online First). doi:10.1177/1940161220983777
Vorträge Inhalt einblenden
  • Jungherr, A. (2020). Retooling politics: How digital media are shaping democracy. Kolloquium: Forschungsgruppe Demokratie und Digitalisierung. Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft vom 1. Dezember in  Berlin.
  • Jungherr, A. (2020). Normalizing Digital Trace Data. Paper präsentiert während 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie vom 14.-18. September in Berlin.
  • Jungherr, A. (2020). Four structural challenges in computational social science and what to do about them. College of Social Sciences. National Taiwan University, Taipei City vom 13. Mai in Taiwan.
  • Jungherr, A., Posegga, O. und An, J. (2020). Discursive Power in contemporary communication spaces and the fracturing of democracy. Paper präsentiert während des Workshops Fracturing Democracy: The Erosion of Civil Society in a Shifting Communication Ecology vom 27.-28. Februar an der University of Wisconsin in Madison.
  • Jungherr, A. (2020). Digital Media as Enablers and Staging Area of Challenges to Values and Value of the Political Status Quo. Paper präsentiert während des Workshops Foundations of Value and Values vom 24.-25. Februar am New Institute in Hamburg.
Lehrangebote Winter- und Sommersemester 2020/21 Inhalt einblenden

Lehrangebote Wintersemester 2020/21

Andreas Jungherr

  • Gesellschaftliche Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil I und Teil II (Seminar, Master)

Kommunikations– und Medienpsychologie (Arbeitsbereich Prof. Dr. Tobias Rothmund)

Das Jahr 2020 am Arbeitsbereich

  • Tobias Rothmund ist 2020 als Associate Editor für das European Journal of Social Psychology (EJSP), als Mitglied des Direktoriums im KomRex (Zentrum für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration) der FSU sowie als Vertreter des IfKW im Rat der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der FSU tätig.
  • Im Januar 2020 besuchen Tobias Rothmund und Flávio Azevedo das erste Jahrestreffen des German Political Psychology Networks in Hagen (https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/presse/medieninformationen/programmheft_politische_psychologie.pdf).
  • Im Januar 2020 nimmt Tobias Rothmund an einem BarCamp des Bundespresseamts zum Thema „Wie gelingt nachhaltige politische Kommunikation im digitalen Raum?“ in Berlin teil.
  • Im April 2020 startet Carolin-Theresa Ziemer als Doktorandin in der Arbeitsgruppe.
  • Flávio Azevedo was invited to present two workshops on the teaching and mentoring of Open and Reproducible Science at the annual conference of the International Communication Association (ICA).
  • Flávio Azevedo presented his research at the annual conference of the International Society for Political Psychology (ISPP) 2020: „Measuring Political Ideology – A Meta-scientific account“ and „A Systematic Assessment of Ideological Measures: An empirical analysis“
  • Im Frühjahr 2020 führt die Arbeitsgruppe eine Studie zum Umgang mit wissenschaftlicher Evidenz im Kontext der Corona Pandemie durch (https://psyarxiv.com/4nzuy/).
  • Tobias Rothmund, Fahima Farkhari und Carolin-Theresa Ziemer beantragen die Einrichtung eines Zentrums für Wissenschaftskommunikationsforschung in der Förderlinie „Wissenschaftskommunikation Hoch 3“ der Volkswagenstiftung.
  • Zum Beginn des Sommersemesters 2020 hat sich die Arbeitsgruppe komplettiert.
  • Im Oktober 2020 startet das HORIZON2020 EU- Projekt NETHATE (Network of Excellence of Training on HATE) in der Programmlinie „Marie Skłodowska-Curie Innovative Training Networks“ bewilligt. Im Rahmen des Projekts wird im März 2021 für drei Jahre eine Nachwuchsmitarbeiterstelle in der Arbeitsgruppe von Prof. Rothmund besetzt.

Prof. Dr. Tobias Rothmund

AG2020 AG2020 Foto: TR
Rothmund, Tobias, Univ.-Prof. Dr.
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
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Telefon
+49 3641 9-44948
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
Azevedo, Flavio
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
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Telefon
+49 3641 9-44943
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
Farkhari, Fahima
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
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Telefon
+49 3641 9-44141
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
Ziemer, Carolin-Theresa
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
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Telefon
+49 3641 9-44956
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
Junold, Carolin
Sekretariat
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
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Telefon
+49 3641 9-44950
Kommunikations- und Medienpsychologie mit dem Schwerpunkt Netzöffentlichkeit und Social Media
Drittmittelprojekte Inhalt einblenden
  • Rothmund, Tobias (seit Januar 2018): „Zur Identifikation struktureller, dynamischer und motivationaler Prozesse im Kontext politischer Online-Diskurse“ (Förderung eines Promotionsstipendiums für Herrn Dominic Burghartswieser durch die Forschungsinitiative RLP).
Publikationen Inhalt einblenden
  • Bromme, L., Rothmund, T., & Caprara, G.V. (2020). A translation and validation of the Perceived Political Self-Efficacy (P-PSE) Scale for the use in German samples. Measurement Instruments for the Social Sciences, 2 (1). https://doi.org/10.1186/s42409-020-00013-4
  • van der Linden, S., Panagopoulos, C., Azevedo, F., & Jost, J. T. (2020). The paranoid style in American politics revisited: an ideological asymmetry in conspiratorial thinking. Political Psychology, 41(1), 23-51. https://doi.org/10.1111/pops.12681
  • Rothmund, T., Bromme, L., & Azevedo, F. (2020). How justice sensitivity can foster and impair support for populist radical right parties and politicians in the US and in Germany. Political Psychology, 41(3), 479-497. https://doi.org/10.1111/pops.12632
Vorträge Inhalt einblenden
  • Azevedo, F. (2020). Measuring Political Ideology – A Meta-scientific account. Vortrag auf der Jahrestagung der International Society of Political Psychology (ISPP) vom 14. Juli 2020 (Online-Vortrag).
  • Azevedo, F. (2020). A Systematic Assessment of Ideological Measures: An empirical analysis. Vortrag auf der Jahrestagung der International Society of Political Psychology (ISPP) vom 14. Juli 2020 (Online-Vortrag).
  • Azevedo, F. (2020). Revolutionizing Open & Reproducible Pedagogy Methods. Vortrag auf der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) vom 20. Mai 2020 (Online-Vortrag).
  • Azevedo, F. (2020). How to do Open Science: Hands-on Pre-registration. Vortrag auf der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) vom 20. Mai 2020 (Online-Vortrag).
Wissenschaftskommunikation Inhalt einblenden
  • 11/2020 Prof. Dr. Tobias Rothmund gibt dem MDR ein Interview zu "50 Jahre Tatort. Was macht Gewalt im Film mit uns?"
  • 07/2020 Carolin-Theresa Ziemer gibt der Leipziger Volkszeitung ein Interview zum Umgang mit Verschwörungsmythen über COVID-19 in der deutschen Bevölkerung. 
  • 07/2020 Prof. Dr. Tobias Rothmund gibt de ein Interview zum Umgang mit Verschwörungsmythen über COVID-19 in der deutschen Bevölkerung. 
  • 03/2020 Kettenbriefe, Verschwörungstheorien und Fake News zu Covid-19 – wie können wir damit umgehen? Dieser Frage geht ein Artikel des SZ-Onlinemagazins de nach, mit Beiträgen von Prof. Dr. Tobias Rothmund und Prof. Dr. Margarete Boos (Universität Göttingen).
  • 03/2020 Prof. Dr. Tobias Rothmund und Prof. Dr. Maike Luhmann (Ruhr-Universität Bochum) diskutieren in einem Interview mit dem RND, warum es manchen schwer fällt, sich an Covid-19-Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zu halten, und warum das nicht unbedingt mit Egoismus zu tun hat.
Abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten Inhalt einblenden

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

  • Büchner, Elias: „Zur Auswirkung der Kommunikation in Echokammern auf die Handlungsbereitschaft von Gruppen im Sinne des Social Identity Model of Collective Action“
  • Frick, Sophie: „Führt die Entstehung von Filterblasen und Echokammern in den digitalen Medien zu einer politischen Polarisierung von Nutzern?“
  • Hottinger, Isabell: „Die sexuelle Sozialisation in der weiblichen Adoleszenz unter Einfluss von Onlinepornografie.“
  • Huber, Magdalena: „Der Einfluss von Framing auf die moralische Bewertung politischer Informationen – Eine systematische Aufarbeitung bisheriger Forschung zur Wirkung der medialen Berichterstattung auf moralische Überzeugungen im politischen Kontext.“
  • Jänchen, Elisa: „Abbau von Ressentiments durch mediale Kommunikationsmaßnahm-en“
  • Kaganovskiy, Anna: „The Psychology of Anti-Semitic Conspiracy“
  • Klaas, Anna-Maria: „Wie wirkt Framing auf Einstellungen und Verhalten zur Umwelt? Eine Analyse bisheriger Forschungsergebnisse im Kontext von Umwelt- und Klima-wandelkommunikation“
  • Klaus, Adriane: „Asymmetries in ideologies – a question of Measurements?“
  • Ortlepp, Kim: „Sexismus gegenüber Frauen als Ausdruck maskuliner Identitätsbedrohung – Eine konzeptuelle Klärung und Anwendung der Theorie der sozialen Identität“
  • Richter, Jasmin: „Die System Justification Theory – Eine psychologische Erklärung für Widerstand gegen Veränderung“
  • Staß, Lisa-Sophie: „Eine systematische Aufarbeitung des Forschungsstandes zu der Entstehung von Echokammern in den sozialen Medien und der daraus resultierenden Verbreitung von Verschwörungstheorien“
  • Trefzer, Frederike: „Auswirkungen des Fitspiration Trends in sozialen Netzwerken. Inwiefern können die über die sozialen Netzwerke vermittelten Fitspiration Ideale das Körperselbstbild von Frauen beeinträchtigen?“
  • Ungewitter, Sina: „Eine systematische Literaturrecherche zur Erklärung der Argumentation von Impf-Gegnern im Kontext der motivierten Informationsverarbeitung“

Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Andreani, Philipp: „Online-Dating als Instrument zur Bedürfnisbefriedigung – Was Männer mit unterschiedlicher sexueller Orientierung beim Online-Dating wirklich suchen“
  • Künzel, Laura: „Teamkollaboration im Flughafenmanagement: Eine qualitative Inhaltsanalyse zur Untersuchung der Wissensbildung in Entscheidungsprozessen“
Laufende Promotionen Inhalt einblenden
  • Laurits Bromme: Politische Dispositionen. Ein Ansatz zur Meta- Strukturierung politischer Einstellungen. (Arbeitstitel)
  • Dominic Burghartswieser: Zur Konstruktion von Bedrohung in der populistischen politischen Kommunikation. (Arbeitstitel)
  • Fahima Farkhari: Motivated rejection and acceptance of evidence in the political realm – the predictive role of ideology and reasoning. (Arbeitstitel)
  • Dominik Hauptvogel: Verfahrensgerechtigkeit als nicht- akkustischer Einflussfaktor auf die Belästigung durch Fluglärm. (Arbeitstitel)
  • Ruth Lachmuth: Bestrafungsziele in Abhängigkeit moralischer Überzeugungen. (Arbeitstitel)
  • Carolin-Theresa Ziemer: Psychological underpinnings of prebunking interventions against misinformation. (Arbeitstitel)
Lehrangebote Winter- und Sommersemester 2020/21 Inhalt einblenden

Lehrangebote Wintersemester 2020/21

Tobias Rothmund

  • Psychologische Grundlagen der Kommunikation, Teil I (Vorlesung, Bachelor)
  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Vorlesung, Bachelor)
  • Psychologie der öffentlichen Kommunikation, Teil I und Teil II (Seminar, Master)
  • Examenskolloquium

Tobias Rothmund/Flávio Azevedo

  • Psychologie der öffentlichen Kommunikation, Teil I und Teil II (Seminar, Master)

Tobias Rothmund/Carolin-Theresa Ziemer

  • Differentielle Kommunikationspsychologie, Teil I und Teil II

Fahima Farkhari/Carolin-Theresa Ziemer

  • Intergruppenkommunikation, Teil I und Teil II (Seminar, Bachelor)

Flávio Azevedo

  • Kommunikationspsychologische Analyse, Teil II (Projektseminar, Master)

Lehrbeauftragte

  • Maria Ehrenberg: Organisations- und Personalkommunikation, Teil II (Seminar, Master)

 

Lehrangebote Sommersemester 2020

Tobias Rothmund

  • Psychologische Grundlagen der Kommunikation, Teil II (Vorlesung, Bachelor)
  • Kommunikationspsychologische Analyse, Teil I (Projektseminar, Master)
  • Examenskolloquium
  • Öffentliche Kommunikation, Teil II (Seminar, Bachelor)

Flávio Azevedo/Fahima Farkhari

  • Intergruppen-Kommunikation, Teil I und II (Seminar, Bachelor)

Fahima Farkhari/Carolin-Theresa Ziemer

    • Differentielle Kommunikationspsychologie, Teil I und Teil II
    (Seminar, Bachelor)

Lehrbeauftragte

  • Maria Ehrenberg: Organisations- und Personalkommunikation, Teil I (Seminar, Master)

Grundlagen der medialen Kommunikation und der Medienwirkung (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Georg Ruhrmann)

Das Jahr 2020 am Arbeitsbereich

  • Prof. Dr. Georg Ruhrmann arbeitete im Vorbereitungsteam für den neuen Studiengang „eHealth and Communcation“ am Universitätsklinikum Jena (UKJ) (Leitung Prof. Dr. med. Jutta Hübner).
  • Prof. Dr. Georg Ruhrmann erhielt von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) erneut einen Lehrauftrag im Master „Sicherheitsmanagement“ (MSM).
  • Prof. Dr. Georg Ruhrmann war Referent auf dem von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg (AWH) veranstalteten Symposium „Infektionen und Gesellschaft“ am 30. Oktober in Hamburg.
  • Auch 2020 wurden wieder peer reviewte Artikel in wichtigen Journals angenommen und publiziert: u. a. Dominik Daube und Georg Ruhrmann im „Bundesgesundheitsblatt“, Lars Guenther, Georg Ruhrmann, Natalie Weigelt und Mercedes Zaremba im „Journal of Science Communication“ sowie Lars Guenther, Georg Ruhrmann, Jenny Bischoff, Tessa Penzel und Antonia Weber in  „Social Media + Society“ .
  • Für ihre sehr engagierte Arbeit danken wir unseren studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften Arne Brücher, Lea Deubner, Silva Richter, Oliver Schulz, Clemens Walter, Anneke Wortmann und Tim Zielke.
  • Mandy Fickler-Tübel, Sekretärin des Lehrstuhls und des Instituts, hat mit ihrer hervorragenden und stets umsichtigen Arbeit und Organisation diese erfolgreichen und vielfältigen Aktivitäten von uns allen erst möglich gemacht. Ihr gebührt ein ganz besonderer und herzlicher Dank!

Prof. Dr. Georg Ruhrmann

Ruhrmann, Georg, Univ.-Prof. Dr.
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
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Telefon
+49 3641 9-44930
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
Daube, Dominik
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
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Telefon
+49 3641 9-44936
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
Wehrstedt, Carolin
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
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Telefon
+49 3641 9-44935
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
Fickler-Tübel, Mandy
Sekretariat
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
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Telefon
+49 3641 9-44930
Grundlagen der medialen Kommunikation und Medienwirkung
Publikationen Inhalt einblenden
  • Ruhrmann, G. & Daube, D. (2020). Einführung zur Qualität von Medizinjournalismus und erste Einschätzungen zur COVID-19-Berichterstattung (Leitthema). Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung -  Gesundheitsschutz. https://doi.org/10.1007/s00103-020-03249-x

Im Schwerpunktheft „Medizin und Medien“ des vom Robert Koch - Instituts herausgegebenen Bundesgesundheitsblatt (u. a. Beiträge von E. von Hirschhausen, C. Rossmann,  G, F. Böl, C. Peter, H.-B. Brosius und V. Stollorz)  erörtern die Autoren grundlegende Strukturen der Qualitätsbewertung von Medizinjournalismus. Ist Evidenzbasierung der journalistischen Berichterstattung ein Lösungsansatz? Der Artikel behandelt abschließend auf erste internationale empirische Studien zur COVID-19-Pandemie. Diskutiert werden dabei auch in Bezug auf die großen Plattformen wie z. B. Facebook und Twitter die Rolle aktueller wissenschaftlicher Desinformationen.

  • Brill, J., Guenther, L., Ehrhardt, W. & Ruhrmann, G. (im Druck). Crime in Television News: Do News Factors Predict the Mentioning of a Criminal’s Country of Origin? In: Mass Mediated Representations of Crime and Criminality. Studies in Media and Communications, Vol. 21, 31–48. Bingley (UK): Emerald Publishing Limited. https://www.doi:10.1108/S2050-206020210000021008
  • Daube, D., & Ruhrmann, G. (2020). Einführung zur Qualität von Medizinjournalismus und erste Einschätzungen zur COVID-19-Berichterstattung. Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - https://doi.org/10.1007/s00103-020-03249-x
  • Guenther, L., Ruhrmann, G., Zaremba, M . & Weigelt, N. (im Druck) The Newsworthiness of the “March for Science” in Germany: Comparing News Factors in Journalistic Media and on Twitter. Journal of Science Communication. https://jcom.sissa.it/
  • Guenther, L., Ruhrmann, G., Bischoff, J., Penzel, T., & Weber, A. 2020). Strategic framing and social media engagement: Analyzing memes posted by the German Identitarian Movement on Facebook. Social Media + Society, 6(1), 1-13. https://doi.org/10. 1177/2056305119898777
  • Ruhrmann, G. (2020). Integration und Medien. In Pickel, G., Decker, O., Kailnitz, S., Röder, A., & Schulze Wessel, J. (Hrsg.), Handbuch Integration. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/ 10.1007/978-3-658-21570-5_38-1
  • Ruhrmann, G., & Daube, D. (2020). Wissenschaftskommunikation in der Pandemie—Qualität und Perspektiven. G+G Wissenschaft, 20(4), 7–14.
  • Ruhrmann, G. & Daube, D. (im Druck). Die Rolle der Medien in der COVID-19 Pandemie. Erste inhaltanalytische Befunde. In Kreuzer, E. & Lohse, A. (Hrsg.). Infektionen und Gesellschaft. Beiträge des Symposiums der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Heidelberg: Springer.
  • Ruhrmann, G. & Guenther, L. (im Druck). (Des)Integration als Medienthema. Inhaltsanalytische Befunde. In Beelmann, A. & Michelsen, D. (Hrsg.). Rechtsextremismus, Demokratiebildung, Gesellschaftliche Integration: Interdisziplinäre Debatten und Forschungsbilanzen. Wiesbaden: Springer VS.
  • Zillich, A. F. (2020). Socially shared television viewing. Preconditions, processes, and effects of co-viewing and Social TV. In Krämer, B. & Frey, F. (Eds.), How we use the media. Strategies, modes, and styles (S. 133–156). Basingstoke: Palgrave.
Vorträge Inhalt einblenden
  • Brill, J. (2020). Dealing With Health Information in the Early Phase of a Global Pandemic: Findings and Implications From a National Survey. Vortrag auf der European Conference on Health Communication (ECHC)/ TWG Health Communication vom 2. Oktober in Braga, Portugal.
  • Brill, J. & Daube, D. (2020). Mehr Infektionsschutz durch Health-Nudging? Eine experimentelle Untersuchung der Wirkung visueller und visuell-informativer Nudges auf die Nutzung von Desinfektionsspendern. Vortrag auf der 5. Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Gesundheitskommunikation 2020 vom 11. bis 13. November 2020 in Leipzig.
  • Daube, D., Wiedicke, A., Reifegerste, D. & Rossmann, C. (2020). Responsibility Framing of Dementia in media coverage: Prevention or Treatment? Postervortrag auf der Kentucky Conference on Health Communication 2020 vom 2. bis 4. April in Lexington, Kentucky, USA.
  • Geise, S., Klinger, U., Magin, M., Müller, K. F., Nitsch, C., Riesmeyer, C., Rothenberger, L., Schumann, C., Sehl, A., Wallner, C., & Zillich, A. F. (2020). Wie normativ ist die Kommunikationswissenschaft? Ein inhaltsanalytischer Vergleich deutscher und internationaler Fachzeitschriftenaufsätze. Vortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vom  11. März in München.
  • Geise, S., Klinger, U., Magin, M., Müller, K. F., Nitsch, C., Riesmeyer, C., Rothenberger, L., Schumann, C., Sehl, A., Wallner, C., & Zillich, A. F. (2020). The normativity of communication and its subfields: A content analysis on normative claims in peer-reviewed journal articles (1970-2014). Postervortrag auf der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) vom 23. Mai (Online-Vortrag).
  • Riesmeyer, C. & Zillich, A. F. (2020). Normen der visuellen Selbstdarstellung auf Instagram und deren Aushandlungsprozess durch Heranwachsende. Postervortrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) vom 12. März in München.
  • Ruhrmann, G. (2020). Die Rolle der Medien. Symposium „Infektionen und Gesellschaft“ der Akademie der Wissenschaften in Hamburg, (AWH) vom 30. Oktober (Online-Vortrag).
  • Daube, D., Wiedicke, A., Reifegerste, D. & Rossmann, C. (2020). Responsibility Framing of Dementia in media coverage: Prevention or Treatment? Postervortrag auf der Kentucky Conference on Health Communication 2020 vom 2. bis 4. April in Lexington, Kentucky, USA.
  • Ruhrmann, G. (2020). Szenariobasiertes Krisenmanagement. Kommunikative, mediale und strategische Aspekte. Hochschule für Recht und Wirtschaft Berlin (HWR) vom 14. November (Online-Vortrag).
Rezensionen und kleinere Beiträge Inhalt einblenden
  • Ruhrmann, G. (2020). Kommunikation der Pandemie. https://www. lichtgedanken .uni-jena.de/Ausgabe_08_Nachgedacht
  • Ruhrmann, G. (2020). Rezension von: Fuchs, C. Soziale Medien und Kritische Theorie. Eine Einführung. Publizistik, 65(1), 85-86. https://doi.org/10.1007/s11616-019-00538-7 
Abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten Inhalt einblenden

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

  • Ehrhardt, Wibke: "Successful Health-Messages. Die Theorie des geplanten Verhaltens in der Gesundheitskommunikation"
  • Enders, Vivien: "Medien-Frames in der Berichterstattung über Migranten und Geflüchtete"
  • Gebhardt, Mascha: "Von Machomännern und Hausfrauen - die Kultivierung von Geschlechterrollen in der deutschen Werbung im Zeitverlauf"
  • Heger, Tim: "Antifeminismus der Neuen Rechten in den Medien. Analyse neuester Forschungsarbeiten"
  • Heitner, Gerda: "Die Rolle des Journalismus während Krisenereignissen. Review neuer internationaler Befunde zur Krisenberichterstattung des Ebola-Virus-Ausbruchs in Westafrika 2014/2015"
  • Laubach, Jacqueline: "Sex Sells? Über die Wirkung von Sexappeal in der Werbung"
  • Laubschat, Patricia: "Wie werden Migranten in den deutschen Medien dargestellt? Eine theoretische Betrachtung unter Verwendung des Framing-Ansatzes"
  • Meyer, Chatharina: "Humor in der Werbung - ein interkultureller Vergleich"
  • Penzel, Tessa: "News Bias in der deutschen Tagespresse - eine vergleichende Inhaltsanalyse am Beispiel der G20-Proteste in Hamburg"
  • Pohlmann, Marike: "Die Effektivität von Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln - Ein Vergleich unterschiedlicher Typologien von Warnhinweisen in westlichen Ländern"
  • Rummeni, Friederike: "Auswirkungen von gain und loss Frames in der Berichterstattung über den Klimawandel auf die Einstellungen von Rezipienten"
  • Schweizer, Alice: "Greenwashing in der Unternehmenskommunikation: Auswirkungen und Risiken irreleitender Umweltbotschaften auf Konsumenten und Unternehmen"
  • Speck, Micaela: "Qualität von Informationsangeboten im Internet aus Rezipientensicht"
  • Wallner, Marlene: "Zielgruppenspezifische Kommunikation - Targeting als Segmentierungsstrategie am Beispiel Alkoholprävention"
  • Weber, Antonia: "Balanced Reporting of Competing Scientific Claims: Reviving a dead norm. - Eine Inhaltsanalyse zur Untersuchung quantitativer und qualitativer Elemente in der Wissenschaftsberichterstattung"
  • Weiß, Vanessa: "Agenda-Setting in Zeiten der Globalisierung. Eine Betrachtung des internationalen intermedialen Verhältnisses"
  • Wißgott, Lisa: "Krisenkommunikation in der Lebensmittelsicherheit - internationale Befunde seit 2012"
  • Wortmann, Anneke: "Greenwashing Influencer Marketing: Die Wirkung 'grüner' Produktwerbung von Meinungsführenden auf Instagram auf die Einstellung und Kaufintention der Rezipierenden"

Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Brockgreitens, Dominic: "Medial vermitteltes Vertrauen. Vertrauensschaffende Merkmale in journalistischer Berichterstattung über Wissenschaft"
  • Herweg, Alan: "Zur Struktur und Qualität von Online-Gesundheitskommunikation. Eine Inhaltsanalyse von YouTube-Videos zu psychoaktiven Substanzen"
  • Klipstas, Johanna: "Kick it like Beckham!? Fraqming des Frauenfußballs bei der FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2019 - eine vergleichende Analyse der medialen Konstruktion von Fußballerinnen in deutschen und amerikanischen überregionalen Tageszeitungen"
  • Weigelt, Natalie: "Wissenschaftskommunikation und politische Aktivität von Wissenschaftlern: Eine Fokusgruppe im Rahmen des March for Science"
  • Zaremba, Mercedes Celine: "Der Nachrichtenwert des March for Science 2018 in Deutschland. Eine Inhaltsanalyse journalistischer und öffentlicher Kommunikation"
Laufende Habilitationsprojekte Inhalt einblenden
  • Dr. Lars Günther: Proximity and distance: Towards a sensitive approach to measure public perceptions of science and technology (Arbeitstitel)
  • Dr. Arne Freya Zillich: Soziale Normen von NutzerInnen in der Onlinekommunikation (Arbeitstitel)
Laufende Forschungsprojekte Inhalt einblenden
  • Janine Brill, Dr. Lars Günther, Wibke Ehrhardt, Prof. Dr. Georg Ruhrmann: Framing Criminals in Television Crime News: Examining the Impact of Criminals’ Origin on their Medial Representation (Arbeitstitel)        
  • Janine Brill, Flavio Azevedo: A broader look at Animal Rights and its underlying psychology (Arbeitstitel)
  • Janine Brill, Dominik Daube: Mehr Infektionsschutz durch Health-Nudging? Eine experimentelle Untersuchung der Wirkung visueller und visuell-informativer Nudges auf die Nutzung von Desinfektionsspendern (Arbeitstitel)
  • Dominik Daube , Carolin Wehrstedt: Mediennutzungsmotive von Fernsehzuschauern während der COVID-19-Pandemie vs. Motive der Fernsehmacher zur Aufnahme oder Auslassung von COVID-19-bezogenen Inhalten in die Erzählstränge von ‚Daily-Soaps‘ (Arbeitstitel)
  • Dominik Daube, Annemarie Wiedicke, Dr. Doreen Reifegerste, Prof. Dr. Constanze Rossmann: Kommunikation im Kontext von Demenz. Charakterisierung der Erkrankung sowie Darstellung von Responsibility Frames in den deutschsprachigen Medien (Arbeitstitel).
Lehrangebote Winter- und Sommersemester 2020/21 Inhalt einblenden

Lehrangebote Wintersemester 2020/21

Georg Ruhrmann

  • Einführung in die Kommunikationswissenschaft, Teil I (Vorlesung, Bachelor)
  • Kommunikations- und Medientheorien, Teil I und Teil II (Seminar, Bachelor)
  • Analyse gesellschaftlicher Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil II (Projektseminar, Master)

Dominik Daube

  • Kommunikations- und Medientheorien, Teil II (Seminar, Bachelor)
  • Medienwirkung, Teil II (Seminar, Bachelor)
  • Analyse gesellschaftlicher Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil II (Projektseminar, Master)

Carolin Wehrstedt

  • Kommunikations- und Medientheorien, Teil I (Seminar, Bachelor)
  • Medienwirkung, Teil I (Seminar, Bachelor)

Lehrbeauftragte

  • Bettina Förster: Rhetorik (Schlüsselqualifikation, Bachelor)
  • Hilde Weeg: Nachrichtenproduktion und -recherche (Schlüsselqualifikation, Bachelor)
  • Jan Schönfelder: Nachrichtenproduktion und -recherche (Schlüsselqualifikation, Bachelor)
  • André Hoffmann: Öffentlichkeitsarbeit (Seminar, Master)
  • Saskia Weisser: Medienforschung (Seminar, Master)

 

Lehrangebote Sommersemester 2020

Georg Ruhrmann

  • Einführung in die Kommunikationswissenschaft, Teil II (Vorlesung, Bachelor)
  • Kommunikations- und Medientheorien, Teil II (Seminar, Bachelor)
  • Öffentliche Kommunikation, Teil I (Seminar, Bachelor)
  • Analyse gesellschaftlicher Kommunikation und Öffentlichkeit, Teil I (Projektseminar, Master)
  • Examenskolloquium

Dominik Daube

  • Kommunikations- und Medientheorien, Teil I (Seminar, Bachelor)
  • Medienwirkung, Teil I (Seminar, Bachelor)

Arne Zillich

  • Kommunikations- und Medientheorien, Teil II (Seminar, Bachelor)
  • Medienwirkung, Teil II (Seminar, Bachelor)

Lehrbeauftragte

  • Bettina Förster: Rhetorik (Schlüsselqualifikation, Bachelor)
  • Hilde Weeg: Nachrichtenproduktion und -recherche (Schlüsselqualifikation, Bachelor)
  • Jan Schönfelder: Nachrichtenproduktion und -recherche (Schlüsselqualifikation, Bachelor)
  • André Hoffmann: Öffentlichkeitsarbeit (Seminar, Master)
  • Saskia Weisser: Medienforschung (Seminar, Master)

Ökonomie und Organisation der Medien (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Wolfgang Seufert)

Das Jahr 2020 am Arbeitsbereich

  • Im Jahr 2020 mussten aufgrund einer Erkrankung von Prof. Seufert die Aktivitäten des Arbeitsbereichs stark reduziert werden.
  • Der inhaltliche Schwerpunkt der im Arbeitsbereich angebotenen Bachelor- und Mastermodule zu Medienökonomie und Medienregulierung liegt – wie im gesamten Institut – auf der Vermittlung eines methodischen Rüstzeugs, das nicht nur in der medien-ökonomischen Forschung selbst, sondern auch in der Praxis, vor allem im Bereich des Managements, der Unternehmensberatung sowie in anderen Berufsfeldern mit Planungs- und Analyseaufgaben eingesetzt wird
  • Im Jahr 2020 betrug die Zahl der von den Mitarbeitern des Arbeitsbereichs betreuten Abschlussarbeiten acht Bachelorarbeiten im BA- Studiengang „Kommunikationswissenschaft“ sowie vier Masterarbeiten im MA-Studiengang „Öffentliche Kommunikation“.

Prof. Dr. Wolfgang Seufert

Seufert, Wolfgang, Univ.-Prof. Dr.
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt Ökonomie und Organisation der Medien
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Telefon
+49 3641 9-44951
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt Ökonomie und Organisation der Medien
Junold, Carolin
Sekretariat
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt Ökonomie und Organisation der Medien
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Telefon
+49 3641 9-44950
Kommunikationswissenschaft - Schwerpunkt Ökonomie und Organisation der Medien
Drittmittel- und Eigenprojekte Inhalt einblenden
  • Schölzel, Hagen (2021-2022). „A Democratic State of Exception: The Corona-Virus Controversy in Germany“ (gefördert durch die Volkswagenstiftung im Rahmen der Förderinitiative „Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society“).
  • Forschungsgruppe Diskursmonitor und Diskursintervention (mit Schölzel, Hagen) (seit 2019). „diskursmonitor.de - Online-Portal zur Aufklärung und Dokumentation strategischer Kommunikation in gesellschaftlichen Diskursen“ (Projekt der Universität Siegen, Professur für Sozio- und Diskurslinguistik).

Steckbrief: „A Democratic State of Exception“

The project aims at answering the question, in which way the 'state of exception' is rolled out and is overcome in a democratic public debate. A mapping of the corona virus controversy in Germany between February and May 2020 shows the key elements of the 'democratic state of exception': (a) a highly uncertain matter of concern, which science cannot (yet) settle, (b) the articulated urgency to decide crisis-related issues and to integrate manifold expectations, (c) the relevance of time to adequately deal with controversial issues, and (d) the disputed transition towards a new normal situation. Beyond the single case of the corona crisis controversy in Germany, the concept of the 'democratic state of exception' will be useful as a script for handling further crises in a democratic way and may help to overcome the widely debated classic concepts of the 'state of exception' as a sovereign, authoritarian rule in cases of existential concern.

Drittmittelgeber: Volkswagenstiftung (Umfang 120.000 €)

Laufzeit:               2021-2022 (18 Monate)

Projektteam:       Hagen Schölzel

Publikationen Inhalt einblenden
  • Buhr, L./Schölzel, H. (2020). Kollektivitätseffekte und Methexis in einer digitalen Gesellschaft. In Zeitschrift für Kultur- und Kollektivwissenschaft, 6 (1), S. 240-266.
  • Sattelberger, F. (2020). Dynamik und Wirkung von Nutzerkommunikation über Kinofilme. Baden-Baden: Nomos.
  • Schölzel, H. (2020). Von der Diskursintervention zu den öffentlichen Kontroversen. In Vogel, F. (Hrsg.), Diskursintervention. Normativer Maßstab der Kritik und praktische Perspektiven zur Kultivierung öffentlicher Diskurse. Wiesbaden: Springer VS, S. 55-67.
  • Schölzel, H. (2020). ‚Silent Hotspots‘ - Über wissenschaftliche Studien und strategische Kommunikation in der Corona-Pandemie. In Online-Plattform zur Aufklärung und Dokumentation strategischer Kommunikation, 18. Dezember 2020. Online unter: https://diskursmonitor.de/review/corona-hs-3/.
  • Schölzel, H. (2020). PR, Punk oder Provinz: Wie Corona-Forschung die Öffentlichkeit (nicht) erregt. In Online-Plattform zur Aufklärung und Dokumentation strategischer Kommunikation, 23. Juli 2020. Online unter: https://diskursmonitor.de/review/corona-hs-2/.
  • Schölzel, H. (2020): Die Corona-Krise als demokratischer Ausnahmezustand? In Online-Plattform zur Aufklärung und Dokumentation strategischer Kommunikation, 17. April 2020. Online unter: https://diskursmonitor.de/review/corona-hs1/.
  • Schölzel, H. (2020). Stichwort: Guerillakommunikation. In Online-Plattform zur Aufklärung und Dokumentation strategischer Kommunikation, 17. April 2020. Online unter: https://diskursmonitor.de/guerillakommunikation/.
  • Schölzel, H. (im Druck). Die Konstruktion legitimer Öffentlichkeiten. Über zeitgenössische Krisendiagnosen, die Theorie der Akteur-Netzwerk-Öffentlichkeiten und die Kontroverse um die Klimaerwärmung. In Hahn, K. & Langenohl, A. (Hrsg.), Protestkommunikation. Wiesbaden: Springer VS.
  • Schölzel, H. (im Druck). Perspektive statt Alternative: Über Wahrheit und Politik, Wahrheitspolitik und wahre Politik. In Nonhoff, M.  & Vogelmann, F. (Hrsg.), Demokratie und Wahrheit. Baden-Baden.
  • Schölzel, H. (im Druck). Bruno Latour und die Phantome des Politischen. In Martinsen, F., Flügel-Martinsen, O., & Saar, M. (Hrsg.), Das Politische (in) der Politischen Theorie. Baden-Baden.
Abgeschlossene Bachelor- und Masterarbeiten Inhalt einblenden

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

  • Althaus, Sophia: „Verdrängt Video-on-Demand das ‚klassische‘ Kino? – Empirische Befunde der Entwicklung seit 2000 und theoretische Erklärungsansätze“
  • Auth, Pauline: „Haben Zeitungsverlage im Internetzeitalter noch eine Zukunft? Aufarbeitung der aktuellen medienökonomischen Diskussion“
  • Eulenberger, Bennet: Hat das lineare Fernsehen im Internetzeitalter noch eine Zukunft? Aufarbeitung der aktuellen medienökonomischen Diskussion“
  • Gomm, Nele: Das Medienkonzentrationsrecht zur crossmedialen Konzentration im internationalen Vergleich – Gemeinsamkeiten und Unterschiede und deren Wirkung“
  • Möller, Christian: „Entwicklung der Nachfrage von Lokal-TV Sendern in Deutschland seit dem Jahr 2000 und theoretische Hintergründe“
  • Paetsch, Lena: „Verändert sich die Nachfrage nach audiovisuellen Medien (Fernsehen, Home Video, VoD-Streaming-Dienste)? – Empirische Befunde seit 2000 und theoretische Erklärungsansätze“
  • Pfann, Victoria: „Markt- und Meinungsmacht von Internetplattformen und Intermediären. Aufarbeitung der medienökonomischen Diskussion“
  • Solmecke, Milena: „Was spricht für oder gegen eine Indexierung des Rundfunkbeitrages? – Systematisierung der aktuellen wirtschafts- und kommunikationspolitischen Argumente“

Abgeschlossene Masterarbeiten

  • Hucke, Mara/ Sprinz, Michelle: „The Effect of Fitspiration on physical self-perception“
  • Pavlik, Anna: „Smarte Alltagsbegleiter. Einflussfaktoren auf die Nutzerakzeptanz von smarter Technologie im Alltag am Beispiel von Smart Speakern und Smartwatches“
  • Seim-Olesch, Leonie: „Ausgabetrends von Online-Marketing-Kommunikation im europäischen Vergleich“
Laufende Promotionen Inhalt einblenden
  • Kathleen Rudolph: Online-Self-Assessments der Jenaer Hochschulen im Vergleich. (Arbeitstitel)
Lehrangebote Winter- und Sommersemester 2020/21 Inhalt einblenden

Lehrangebote Wintersemester 2020/21

Wolfgang Seufert

  • Grundlagen der Medienökonomie, Teil I (Vorlesung, Bachelor)
  • Medienwirtschaft Teil I und II (Seminar, Bachelor)
  • Examenskolloquium

Hagen Schölzel

  • Ökonomie der Öffentlichen Kommunikation, Teil I und Teil II (Seminar, Master)
  • Medienökonomische Analyse, Teil II (Projektseminar, Master)

Lehrbeauftragte

  • Prof. Dr. Hardy Gundlach: Medienpolitik und -regulierung, Teil II (Seminar, Master)
  • Dr. Joachim Donnerstag: Mediaplanung und Medienmarketing, Teil II (Seminar, Master)

 

Lehrangebote Sommersemester 2020

Wolfgang Seufert

  • Grundlagen der Medienökonomie, Teil II (Vorlesung, Bachelor)
  • Medienwirtschaft, Teil I und II (Seminar, Bachelor)
  • Examenskolloquium

Hagen Schölzel

  • Medientheorien, Teil I (Seminar, Bachelor)
  • Medienökonomische Analyse, Teil I (Projektseminar, Master)

Lehrbeauftragte

  • Prof. Dr. Hardy Gundlach: Medienpolitik und -regulierung, Teil I (Seminar, Master)
  • Dr. Joachim Donnerstag: Mediaplanung und Medienmarketing, Teil I (Seminar, Master)

Alumni Kommunikationswissenschaft

Der Verein „Alumni Kommunikationswissenschaft Jena – Verein der Freunde, Förderer und ehemaligen Studierenden der Kommunikationswissenschaft und Medienwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena“ ist ein seit dem 23.04.2008 eingetragener gemeinnütziger Verein (Amtsgerichtnummer VR 1287; Satzung vom 22.10.2008).

Der Verein dient der Förderung und Aufrechterhaltung des Kontaktes zwischen den ehemaligen Studierenden und dem Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena bzw. zwischen den Absolventen sowie der Unterstützung der Studenten zur Ergänzung und Vertiefung des kommunikationswissenschaftlichen Studiums

  • durch die Förderung des Netzwerkes in Form von jährlich stattfindenden Absolvententreffen, bei denen die Absolventen Erfahrungen zu ihrem Berufseinstieg an zukünftige Absolventen weitergeben und innovative Abschlussarbeiten gefördert werden,
  • durch Veranstaltungen mit Vorträgen ehemaliger Studierender sowie
  • durch Gastvorträge mit Praktikern bezüglich unseres Faches.

Im Jahr 2020 hat Hanna Marzinkowski verschiedene Veranstaltungen für den Alumni-Verein des Instituts organisiert – die meisten davon unter besonderen Bedingungen:

  • Unter anderen präsentierte Stefanie Holtrup, Absolventin unseres Instituts und nun wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Dortmund, im Februar 2020 Forschungsergebnisse zu Glaubwürdigkeit und Transparenz von Nachrichten und Werbung. 
  • Auf gemeinsame Einladung mit dem Fachschaftsrat berichteten am 2. Juli auf dem ersten digital veranstalteten Alumni-Abend drei IfKW-AbsolventInnen von ihren Karrierewegen: Yasmin Kirzeder, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Florian Girwert, freier Redakteur beim MDR Thüringen, und Nico Dietrich, tätig im Online-Marketing bei Jenpix, zeigten unterschiedliche Berufswege auf und gaben den Studierenden wertvolle Ratschläge.
  • Die feierliche Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen konnte in diesem Jahr nicht vor Ort stattfinden. Stattdessen erstellten Alumni-Verein und Institut gemeinsam ein Online-Format mit Grußwörtern, der Auszeichnung der PreisträgerInnen und eingesandten Fotos unserer AbsolventInnen: https://www.ifkw.uni-jena.de/ifkw_Absolventenfeier_2020_digital
  • Studierende, die sich für eine berufliche Laufbahn in einer Kommunikationsagentur interessieren, kamen am 1. Dezember auf ihre Kosten: VertreterInnen von vier Jenaer Agenturen stellten sich online vor und beantworteten die Fragen der Studierenden. Mit dabei waren Nico Dietrich von Jenpix, Marie Legrand von PXN, André Schmidt von Somengo und Nadine Huber von Dotsource.

Vorsitzender: Prof. Dr. Georg Ruhrmann

Stellvertretende Vorsitzende: Hanna Marzinkowski, M.A.

Schriftführer: Robert Schlegel, M.A.

Beitragssätze: Mitgliederbeitrag: 18 €/Jahr, Förderbeitrag: 50 €/Jahr

Almuni-Abend 2020 Holtrup
Foto: Hanna Marzinkowski, M.A.
Alumni-Abend 2020
Screenshot: Hanna Marzinkowski, M.A.

Fachschaftsrat Kommunikationswissenschaft

FSR 2019 FSR 2019 Foto: FSR

Vorsitzende: Katharina Rapp

Stellv. Vorsitzender: Bastian Diel  

Haushalt: Anna-Sophia Kraus  

Finanzen: Linus Albertin 

Öffentlichkeitsarbeit: Kim Bruder 

Freies gewähltes Mitglied: Sophie Pastor  

Freiwillige Mitglieder: Hendrik Ahrens, Louisa Asfour, Leon Harmeling, Annalena Hobrack, Dominik Itzigehl, Lara Kamprath, Lisea Marquardt, Shari Tommadura de Silva, Clemens Walter, Dennis Windrath, Anina Wohnig  

Stand: März 2021

Auch im Jahr 2020 haben sich die Mitglieder des Fachschaftsrates (FSR) als Gremium der studentischen Selbstverwaltung gemeinsam engagiert, um den Studierenden der Kommunikationswissenschaft ein Angebot an Veranstaltungen und Aktivitäten zu bieten, das die regulären Studieninhalte ergänzt, an diese anknüpft oder sie erweitert. Darüber hinaus setzte sich der Fachschaftsrat als Ansprechpartner für Studierende für ihre Interessen gegenüber dem Studierendenrat, dem Institut, der Fakultät und der Hochschule ein. 

Das Jahr 2020 stellte auch den FSR vor neue Herausforderungen und erforderte kreative und innovative Lösungen, um auf die mit der Corona- Pandemie einhergehenden notwendigen Eindämmungs- und Hygienemaßnahmen zu reagieren. So stellte der FSR seine Arbeit und Kommunikation vollständig auf digitale Wege um, sodass auch die wöchentlichen Sitzungen über Videokonferenzplattformen abgehalten wurden. Viele ursprünglich geplante Veranstaltungen wie das alljährliche Sommersfest mussten abgesagt werden. Trotzdem gelang es dem FSR ein digitales Programm zu organisieren und den Studierenden auch in diesem Jahr einige Veranstaltungen präsentieren zu können.  

Den Anfang bildete dabei ein digitaler Gastvortrag am 26.05.2020 mit Herrn Professor Wolfgang Frindte zum Thema „Von Barrieren und Chancen der Kommunikation in labilen Zeiten“. In diesem Vortrag unternahm Professor Frindte mit den Studierenden einen Versuch die Veränderungen, die die Corona- Pandemie für die Kommunikation in verschiedenen Bereichen bringt, zu erörtern und einzuordnen. Gemeinsam mit dem Referenten Daniel Heinz von der Justus-Liebig- Universität Gießen führte der FSR am 22.06.2020 einen digitalen Workshop zum Thema „Rassismus in deutschen Medien“ durch, in dem Studierende die Möglichkeit hatten, sich mit Elementen rassistischer Sprache und Gestaltungsmerkmalen von realen Werbekampagnen, Zeitungsartikeln oder Zeitschriftencovern auseinander zu setzen und dabei ein Bewusstsein für expliziten und impliziten Rassismus zu entwickeln. In diesem Zuge führte der FSR über seine Social Media Kanäle die Kategorie „Awareness“ ein, in der auf Themen wie Rassismus, Sexismus oder Klimawandel aufmerksam gemacht wird und verschiedene Medien (Filme, Podcasts, Bücher etc.) zu diesen Themen vorgestellt werden. An ähnliche Inhalte knüpfte auch der Gastvortrag mit Maik Fielitz zum Ende des Jahres am 14.12.2020 an. Der wissenschaftliche Referent des Institutes für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena, sprach mit den Studierenden über „Die Digitalen Sphären des Rechtsextremismus“ und diskutierte dabei auch thematische Anknüpfpunkte mit der Kommunikationswissenschaft. So konnte den Studierenden insgesamt ein thematisch vielfältiges Angebot gemacht werden, das häufig an Inhalte des Studiums anknüpfte, teils über diese hinausging und neue Perspektiven eröffnete. 

FSR Informationsveranstaltung FSR Informationsveranstaltung Screenshot: Katharina Rapp

Des Weiteren richtete der FSR im August 2020 erstmals eine Informationsveranstaltung für Studierende des zweiten Semesters aus zum Thema „Wie geht’s nach dem 2. Semester weiter?“. Diese Veranstaltung hatte zum Ziel, die Studierenden auf die Struktur und die Möglichkeiten des Studiums nach Abschluss der ersten 2 Semester und damit den Grundlagenvorlesungen, vorzubereiten und ihnen von Studierenden aus höheren Semestern Erfahrungen und Einblicke in Seminare und Schlüsselqualifikationen zu bieten. Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen. 

Einblicke in mögliche Berufsfelder konnten Studierende in gleich mehreren Veranstaltungen gewinnen. So organisierte der FSR gemeinsam mit dem Alumni Kommunikationswissenschaft e.V. Jena am 02.07.2020 einen digitalen „Alumni Abend“, an dem Yasmin Kirzeder, Nico Dietrich und Florian Girwert über ihren Werdegang und ihre Tätigkeiten nach dem Studium der Kommunikationswissenschaft in Jena berichteten und den Studierenden Einblicke in verschiedene Einsatz- und Berufsfelder von KommunikationswissenschaftlerInnen gewährten. 

Zu einem möglichen Berufsfeld abseits von PR, Marketing oder Öffentlichkeitsarbeit führte der FSR mit Referentin Janine Radeke am 16.11.2020 einen digitalen Workshop zum Thema „Medienpädagogik“ durch, in dem die Referentin darlegte, worauf MedienpädagogInnen bei Bildungsmaßnahmen und -programmen achten müssen und exemplarisch Projekte vorstellte, die von MedienpädagogInnen realisiert wurden. 

Am 01.12.2020 verwirklichte der FSR gemeinsam mit dem Alumni Kommunikationswissenschaft e.V. Jena zum ersten Mal einen digitalen „Agentur- Roundtable“, bei dem VertreterInnen von vier Jenaer Agenturen (Jenpix, PXN, Somengo, dotSource) Ihre Agentur und Ihre Arbeit und Tätigkeitsfelder in dieser vorstellten und in Fragerunden den Studierenden Rede und Antwort standen. Diese Veranstaltung diente als Ergänzung zum „Alumni- Abend“ und soll den Studierenden zusätzlich einen Einblick auch in mögliche Praktikumsfelder bieten.  

Darüber hinaus arrangierte der FSR diverse unterhaltende Veranstaltungen für Studierende. Insbesondere digitale Spieleabende, die über das Jahr immer wieder durchgeführt wurden und auch in Kooperation mit anderen Fachschaften stattfanden, konnten hierbei eine Möglichkeit für Studierende darstellen, sich untereinander zu verknüpfen und gemeinsam digitale Zeit zu verbringen. Aber auch unsere digitalen Beer-Pong-Abende gehören mittlerweile zum festen Programm die ein mal im Semester stattfanden. 

Da aufgrund der Corona- Pandemie die sonst alljährlichen Weihnachtsveranstaltungen- und feiern ausfallen mussten, gestaltete der FSR als Ausgleich einen digitalen Adventskalender, bei dem in jeder Adventswoche ein kurzes Video durch eine Lehrperson des Institutes entstand, in dem diese ein eigenes kreiertes Weihnachtslied, Gedichte oder weihnachtliche Grußworte präsentieren konnten, die der FSR über seine Social Media Kanäle an die Studierenden herantrug.  

Wie jedes Jahr waren die Studieneinführungstage 2020/21 eines der aufwendigsten, aber auch das aufregendste Event, das der FSR plante und umsetzte. Am 20.10.2020 gingen die STET offiziell los. Der FSR startete zusammen mit den Mentor*innen gewohnt mit der Beratungsstunde zur Studienplanung für die B. A. – Studierenden, die erstmalig digital stattfand. Anschließend wurden die Räume des Instituts und die Uni über Instagram Live vorgestellt. Am Abend erfolgte die Stadtrallye, bei der der Großteil des FSRs bei Planung und Umsetzung beteiligt war. Auf Grund der Pandemie wurden die Studienanfänger*innen in Kleingruppen eingeteilt und trafen auch an den einzelnen Stationen nicht aufeinander. Am darauffolgenden Mittwoch trafen sich FSR und Studienanfänger*innen für einen gemeinsamen Kneipenabend. Auch hier wurde sich streng an die Auflagen gehalten, so dass vier Kneipen reserviert wurden, in welche sich die Studierenden in kleineren Gruppen aufteilen konnten, und auch kein Wechsel untereinander stattfand. Das geplante Flunkyball-Turnier im Paradiespark am 24.10.2020 wurde auf Grund der pandemischen Lage abgesagt. Erstmalig bot der FSR im Rahmen der STET einen Ersti-Kick Off in Kooperation mit dem Unisport an. Bei diesem Event konnten sich die Studierenden unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln spielerisch kennen lernen. Ebenfalls erstmalig wurde eine KoWi-Wanderung mit dem Institut angeboten, an denen sich auch Lehrende beteiligten. Die Wanderungen zum Landgrafen und Napoleonstein wurden auf Grund der Pandemie auf zwei Tage (29. + 31.10) verteilt und in kleineren Gruppen begangen. Ausfallen musste leider der traditionelle KoWi-Brunch zu Beginn des Semesters. Alle Veranstaltungen erfolgten ausschließlich mit vorheriger Anmeldung. Insgesamt betrachten wir die STET als sehr erfolgreich. Auch wenn wir durch die Covid-19-Pandemie hinsichtlich der Ausgestaltung eingeschränkt waren, haben sich viele Studierende untereinander kennen lernen können und erste Kontakte knüpfen können, was für den Studienstart in Umsetzung von digitaler Lehre von großem Stellenwert ist für das Einfinden und Einleben in das Studium und oft auch eine neue Stadt. Ebenfalls entstand so von Beginn an eine starke Bindung zum Fachschaftsrat Kommunikationswissenschaft.  

Um die Interessen der Studierenden, sowie ihre Anliegen und Sorgen geschlossen wahrnehmen und besser abbilden zu können, fand im Juni 2020 eine digitale Vollversammlung der Fachschaft statt. Auch in der digitalen Sprechstunde, die der FSR wöchentlich anbot, hatten Studierende die Möglichkeit Ihre Wünsche, Anliegen, Fragen, Probleme oder Kritik zu kommunizieren. Auf diese Weise konnte der FSR die Fachschaft und ihre Anliegen dann im Institutsrat, im Fakultätsrat, in der Studienkonferenz, in der Studienkommission der Sozial- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät, in der FSR- KOM und im Studierendenrat vertreten.  

In Anbetracht der neuen Herausforderung, die das Jahr 2020 für alle Menschen brachte, blickt der FSR auf ein trotzdem sehr gelungenes, kreatives und ereignisreiches Jahr zurück, das zahlreiche neue Möglichkeiten und Wege eröffnete. Der FSR dankt dem Institut für eine enge und konstruktive Zusammenarbeit insbesondere im Hinblick auf die kooperative Gestaltung der digitalen Lehre. In diesem Kontext wurden auch regelmäßig Umfragen unter den Studierenden durchgeführt, um die aktuelle und für uns alle neue digitale Lehre zu evaluieren und diese zu optimieren.

Wir befinden uns nun in der Planung für das Jahr 2021 und hoffen, dass wir vielleicht bald auch wieder gemeinsame Präsenzveranstaltungen teilen können.  

Die Mitglieder des Fachschaftsrates Kommunikationswissenschaft  

Danksagung
Das Institut für Kommunikationswissenschaft Jena dankt dem Fachschaftsrat für sein Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit.

FSR Kneipenabend
Fachschaftsrat Kommunikationswissenschaft
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